Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

Lehman-Brothers-Zertifikate - Kritische Prüfung von Aufkaufangeboten!

16.04.2009 - 11:44

Nach wie vor verweigern diverse Kreditinstitute wie die Dresdner Bank oder die CitiBank AG, außergerichtlich jegliche Schadensersatzleistung an geschädigte Lehman-Brothers-Zertifikate.

 

Betroffene Anleger werden auf den Gerichtsweg verwiesen, was natürlich mit weiteren Kosten verbunden ist.

 

Seit einiger Zeit machen nunmehr Ankaufangebote für Lehman-Zertifikate die Runde, die einem Anleger für Lehman-Zertifikate 2% des Nennwerts bieten. Dass den Anlegern von Lehman-Zertifikaten auch in der Folgezeit neue Ankaufangebote von diversen Firmen gemacht werden, steht zu erwarten, weshalb alle Anleger genau prüfen sollten, ob ein Eingehen auf diese Angebote wirklich wirtschaftlich sinnvoll erscheint, ist eine Entschädigungsquote von nur 2% doch sehr niedrig, zumal über den Ausgang des Insolvenzverfahrens bislang nur spekuliert werden kann.

 

„Jeder Anleger sollte sorgfältig prüfen, inwieweit er bereit ist, sich seine Lehman-Zertfikate für 2% vom Nennwert abkaufen zu lassen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. aus Passau. Ob im Einzelfall dieses Kaufangebot von einem Anleger angenommen werden sollte, hängt unter Umständen auch davon ab, welche Chancen in einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung gegen das beratende Kreditinstitut der Anleger hat.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet allen Interessenten eine kostenfreie Erstbewertung zur Frage der Möglichkeit einer gerichtlichen Geltendmachung der individuellen Schadensersatzansprüche.

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