Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welcher mit seiner Kooperationspartnerin in Amerika, der Shareholders Foundation Inc. eng zusammenarbeitet, lässt alle Anleger darauf hinweisen, dass Investoren der „Union Bancaire Privee Funds“ die Möglichkeit haben, sich am US-Klageverfahren ohne Kostenrisiko zu beteiligen.
Die klageweise Geltendmachung möglicher Ansprüche ohne Kostenrisiko ist in den USA üblich, arbeiten die dortigen Prozessbevollmächtigten auf Erfolgsbasis.
Dieses weitere Klageverfahren steht im Zusammenhang mit dem Finanzskandal um den Finanzjongleur Madoff, der bekanntlich mit seinem Schneeballsystem Milliarden US-Dollar verspielte – Geld diverser Anleger, neben privaten Investitionen auch namhafte Kreditinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Shareholders Foundation als Kooperationspartnerin des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. lässt demgemäß Investoren der Union Bancaire Privee Funds darauf aufmerksam machen, dass es in den USA Klagemöglichkeiten gibt, über welche diese direkt informiert.
Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. leitet demgemäß mögliche Anfragen sofort zu seiner Kooperationspartnerin nach Amerika weiter.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!
Ein Richter hat für den 40 Millionen US Dollar Vergleich im Rechtstreit gegen Parmalat den Zeitraum der betroffenen Aktionäre festgelegt.
Am 2. Juni 2008 hat Richt Lewis K vom U.S. District Court des Southern Districts von New York die Bestimmungen für den 40 Millionen US Dollar Vergleich im Rechtsstreit gegen den Italienischen Milchgiganten Parmalat SpA festgelegt. Er hat dabei den Zeitraum festgelegt für den der Vergleich gilt.
Haben Aktionäre in diesem Zeitraum Aktien von Parmalat SpA gehalten, so sind diese berechtigt an dem Vergleich teilzunehmen. Außerdem hat der Richter eine Anhörung zur endgültigen Entscheidung über den Vergleich anberaumt.
Der Rechtsstreit warf Parmalat und zahlreichen anderen Beklagten vor, dass diese in einer betrügerischen Finanzschema mitgewirkt hatten, welche in eine Schuldenberg von mehr als 10 Milliarden US Dollar und einer Überbewertung von Vermögensgütern von über 16 Milliarden US Dollar endet, welches letztlich zur Insolvenz der Firma führte. Zwischenzeitlich muss sich die Citigroup Inc. vor Gericht für ihre Rolle in der größten Europaeischen Insolvenz von Parmalat SpA Rede und Antwort stehen. Parmalat SpA versuchte in diesem Parallelprozess in New Jersey ursprünglich 10 Milliarden US Dollar als Schadensersatz zu bekommen. Fordert nunmehr 2 Milliarden US Dollar von Citigroup Inc. als Schadensersatz nachdem Richter Jonathan H. die Vorwürfe wegen Betrugs, ungerechtfertigter Bereicherung, den Anspruch auf Bestrafungsschadensersatz, sowie weitere, verworfen hatte.
Ein Aktionär hat gegen State Street Corp. wegen der Verluste mit Kreditgeschäften Klage eingereicht.
Am Montag den 30. Juni 2008 hat ein Aktionär im Namen aller Aktionäre welche die Aktion von SSgA Yield Plus Fund gekauft hatten eine Aktionärssammelklage bei U.S. District Court des District von Massachusetts gegen State Street Corp (Bosten) und State Stree Globe Adivors wegen der Verluste mit Kreditgeschäften eingereicht.
Der Rechtsstreit wirft der Firma vor falsche Aussagen und Emissionsmaterialien zum Vertrieb der Aktienanteile gemacht zu haben. Der Rechtsstreit wirft den Beklagten vor, dass diese Investoren zum Kauf von SSgA Yield Plus Fund Aktien verleitet hatten mit falschen Äußerungen im Rahmen der Anmeldemitteilung und den begleitenden Prospekten.
Die Kläger werfen State Street vor, dass diese bei Investmentzielen des SSgA Yield Plus Fund das Investment als im großen und ganzen als breit gefächertes Portfolio mit einer hoch-qualitativen Schuldverschreibungen mit einer hohen Kreditwürdigkeit basierend auf einer fundierten Kreditanalyse von langjährigen Investmentexperten angepriesen hatte, während diese Äußerungen im wesentlichen falsch und irreführend waren, da State Street Corp. nicht offenlegte, welche Risiken mit einer derartigen Anlagepraxis verbunden sind und dass die Gelder hauptsächlich in hoch-riskante Kreditanlagen oder Kreditverschreibungen investiert wurden. State Street Corp. verwaltet 2 Trillionen US Dollar für Pensionsfonds und andere Institutionen. State Street Global Advisors ist der Investmentberater für die gesamte Gruppe von Gemeinschaftsfonds unter dem State Street Namen.
Am Montag den 2. Juni 2008 teilten die Prozessbevollmächtigten der Kläger mit, dass IBM Corp. sich im Rechtsstreit über eine Aktionärsmassenklage für mehr 20 Millionen US Dollar vergleicht. Die Aktionäre haben die Technologiefirma beschuldigt Investoren, welche Aktien der Firma während einer neunmonatigen Spanne im Jahr 2005 gekauft hatten, über die tatsächlichen Kosten für Mitarbeiter Aktienoptionen getäuscht zu haben. Der Vergleich wurde ca. ein Jahr nachdem die US amerikanische Aktienaufsichtsbehörde SEC festgestellt hatte, dass das Verhalten von IBM Bundesrecht verletzt, geschlossen. Nichtsdestotrotz hatte die SEC ihre Ermittlungen damals kurz darauf eingestellt und gegen IBM keine Strafe erhoben. Neun Tage bevor die Firma eine Mitteilung gemacht hatte, hat der Finanzleiter Mark L. gegenüber Analysten angedeutet, dass die Einbuchung der Aktienoptionen die Firma 14 Cent pro Aktie kosten werde. Die Kosten waren aber tatsächlich 10 Cents pro Aktie und einige Analysten beschwerten sich, dass IBM ursprünglich eine höher Zahl angab um die vierteljährlichen Firmenzahlen niedriger ausfallen zu lassen und um unzufriedenstellende Geschäftsergebnisse zu verschönern. Der Rechtsstreit basierte auf dem Vorwurf, dass IBM die wahren Kosten kannte als der Finanzleiter die 14 Cent Einschätzung mitteilte. Der Firmensprecher von IBM Corp. Fred. M. bestätigte den Vergleich, teilte aber auch mit, dass die Firma an ihrer Auffassung festhält, dass IBM keine irreführenden Informationen an Investoren weitergeleitet hat. Der Vergleich wurde von dem Richter Alvon H. des US District Court von Southern District von New York vorläufig genehmigt. Eine Anhörung zur endgültigen Genehmigung über den Vergleich ist im September geplant.
In einer Mitteilung von Montag, den 2. Juni 2008, teilte die Datenmanagement Firma Brocade Communications Systems Inc. aus San Jose, Kalifornien mit, dass diese zu einem Vergleich in Höhe von 160 Millionen US Dollar in einer Aktionärsklage zugestimmt hat. Im Gegenzug werden sämtliche Vorwürfe der illegalen Rückdatierung von Aktienoptionen fallen gelassen. Die vorgeworfene illegale Rückdatierung von Aktienoptionen hatte bereits zur strafrechtlichen Verurteilung des ehemaligen Firmenchefs Gregory R. wegen strafrechtlichem Betrug und Verschwörung im Zusammenhang mit dessen Rolle in der Zuteilung von Aktienoptionen um einen künstlich erhöhten Wert zu erzielen geführt. Der Ehemalige Firmenchef Gregory R. war im Januar zu 21 Monaten Haft im Staatsgefängnis verurteilt worden. Ein Bundesgericht aus San Francisco hatte am 13. Mai geurteilt, dass Brocade für das Verhalten von Gregory R. finanziell verantwortlich sei. Der Brocade Vergleich ist der größte von dutzenden Fällen die in ganz Amerika wegen der illegalen Rückdatierung von Aktienoptionen eingereicht wurden. Aktienoptionen gibt den Angestellten einer Firma das Recht eine gewisse Anzahl von Aktien zu einem festgesetzten Preis zu kaufen. Indem die Aktienoptionen zurückdatiert werden und der Kaufpreis künstlich niedrig eingetragen wird, sind die Firmen in der Lage die Aktienoptionen weit lukrativer zu gestalten. Die Gewinnspanne zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis erhöht sich damit erheblich. Der Vergleich zwischen Brocade und den Aktionären muss noch vom Gericht genehmigt werden, aber Brocade teilte mit, dass die Vergleichszahlung in ihrer Vierteljährlichen Bilanz erscheinen wird. Brocade teilte außerdem mit, dass“ Dieser Vergleich ist im besten Interesse der Aktionäre und der Firma ist, zumal hiermit die Ungewissheit verbunden mit der Fortführung des Rechtsstreits erheblich reduziert wird“. Die Aktien von Brocade fielen leicht in den Stunden nach der Mitteilung über den Vergleich auf $ 7,90.
Am Montag den 2. Juni 2008 hat der ehrenwerte Richter Jeremy F. des U.S. District Court von Northern District von Kalifornien seine vorläufige Zustimmung zum 117 Millionen US Dollar Vergleich im Rechtsstreit gegen den Softwareanbieter Mercury Interactive Corp und dessen Geschäftsführer wegen der illegalen Rückdatierung von Aktienoptionen erteilt.
Die US-Staatanwaltschaft des Southern District von New York teilte mit, dass James G., ehemaliger Partner bei Ernst & Young LLP, und Donna M, eine Geschäfts führende Direktorin einer Investmentbank aus Philadelphia, wegen Insidertrading im Zusammenhang mit sieben Firmenfusionen von Kunden des Buchhaltungsriesen angeklagt worden sind. Nach Angaben der Bundesermittler wurde James G, der Ernst & Young letzten Oktober verlassen hatte, am Donnerstag den 29 Mai 2008 in New York festgenommen.
Aktionäre des Waffenherstellers Taser International Inc. haben in einem Staatsgericht von Georgia Klage gegen einige der größten Wallstreet Firmen, wie Bank of America Securities LLC, Bear Stearns Securities Corp., Credit Suisse USA Inc., Deutsche Bank Securities Inc.,Goldman Sachs Group Inc., Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith Inc., Morgan Stanley & Co. Inc. und UBS Securities LLC wegen des Vorwurfs eines illegalen Systems mit Basisspekulationen gehabt zu haben und den Aktienmarkt mit gefälschten Aktienanteilen überflute zu haben eingereicht.
Richter Robert P. P. vom US District Gericht des Southern District von New York hat Hafiz Muhammed Zubair N., einen ehemaligen Investmentbanker von Credit Suisse, am Freitag den 30. Mai zu 10 Jahren Gefängnishaft wegen des Vorwurfs der illegalen Weitergabe von Insiderinformationen über neun laufende Fusionen und Firmenübernahmen, die die Bank betreute, verurteilt. Richter Robert P.P. verurteilte Hafiz Muhammed Zubair N. zudem zu einer Geldstrafe von 7,5 Millionen US Dollar und weiteren drei Jahren Bewährung nach Haftentlassung. Hafiz Muhammed Zubair N., welcher bei der Bank in der Globalen Energie Gruppe in New York von 2006 bis Anfang 2007 gearbeitet hatte, wurde in Manhattan im Bundesgericht bereits im Februar wegen Beteiligung an einem illegalen 7,5 Millionen US Dollar Aktienhandelssystem verurteilt. Bei Gericht sagen die Bundesermittler aus, dass Hafiz Muhammed Zubair N. vertrauliche Informationen über Firmenübernahmen, einschließlich der 32 Milliarden US Dollar Übernahme der Energiefirma TXU Corp, an einen Freund in seiner Heimat Pakistan weitergeleitet hat, der dann basierend auf den Insider Tipp Aktien handelte. Hafiz Muhammed Zubair N. wurde wegen Insider Trading und Verschwörung zur Verübung von Aktienbetrug für schuldig gesprochen. Der US Richter Robert P.P. gestand zwar ein, dass die Strafe hart sei, aber teilte zudem auch mit, dass dies notwendig gewesen sei, um zukünftige Verbrechen zu vermeiden. „Das passiert zu häufig“ sagte der Richter. „ Das ist ein Verhalten, dass gestoppt werden muss“. Hafiz Muhammed Zubair N. erhielt nahezu 200,000 US Dollar an Überweisungen während des Zeitraums der Verschwörung. Hafiz Muhammed Zubair N., welcher bei Gericht ruhig war und nur bei Verlesung des Urteilsspruch seinen Kopf leicht schockiert anhob, befindet sich seit dem Schuldspruch in Haft und wurde jedoch bereits im Mai 2007 verhaftet.