Deutscher Vermögensfonds I / MSF Master Star Fund Dt. Vermögensfonds I AG & Co. KG

Abwicklung birgt Risiken für die Anleger

Am 15.06.2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der MSF Master Star Fund Deutsche Vermögensfonds I AG & Co. KG (DVF) und deren Komplementärin DPM Deutsche Portfolio Management AG (DPM) das Finanzkommissionsgeschäft untersagt. Das Anlegergeld sollte in Immobilien, Wertpapiere, Hedgefonds und in nicht an der Börse notierte Unternehmen fließen. Dabei besaßen die Verantwortlichen nicht die Erlaubnis der BaFin, die für die Investition von Anlegergeld in Investmentfondsanteile oder in Unternehmensbeteiligungen erforderlich ist. Die DVF schloss mit den Anlegern Kommanditbeteiligungsverträge mit einer Laufzeit von zehn bis 30 Jahren ab. Die Beteiligung sollte zur Altersvorsorge geeignet sein. Treuhandkommanditistin ist die GERMANICUM Beteiligungstreuhand GmbH (GERMANICUM). Die Zeitschrift „Finanztest“ hatte schon im Jahre 2004 vor dem spekulativen Fonds gewarnt. Die BaFin hat die Abwicklung des Fonds angeordnet, weil die Verantwortlichen nach Darstellung der Behörde trotz großzügig gesetzter Fristen kein tragfähiges Abwicklungs- und Umstellungskonzept vorgelegt haben. Den Anlegern droht ein erheblicher Verlust, da nicht abzusehen ist, ob die einzelnen Beiträge in entsprechender Höhe wieder zurückgezahlt werden können und der Insolvenzverwalter über das Vermögen der MSF KG sich zur Frage der Kommanditistenhaftung bislang noch nicht äußerte.

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