DG-Anlage: Für die Volksbanken wird es nunmehr eng!

Nach der Entscheidung des OLG Stuttgart zum Fall des DG Anlagefonds 34 gegen die Volksbank Göttingen/Volksbank Ebersbach wurde die jeweils verantwortliche Volksbank in einer Reihe von erstinstanzlichen Entscheidungen zu Schadensersatz verurteilt.

 

Das OLG Stuttgart hat in seiner Entscheidung vom 12.08.2009 (Az.: 9 U 21/09) die dort beklagte Volksbank Göttingen/Volksbank Ebersbach zu Schadensersatz verurteilt, weil die beklagte Bank die ihr aus dem geschlossenen Anlageberatungsvertrag resultierende Pflicht zur objektgerechten Beratung verletzt hatte.

 

So muss sich die dort beklagte Bank neben der Verletzung ihrer Pflicht zur objektgerechten Beratung auch vorwerfen lassen, dass sie eine Vermittlungsprovision von 8% im Wege der Rückvergütung aus den von den Anlegern an den Fonds gezahlten Beträge erwartete und auch erhalten hat, ohne diesen für die Anlageentscheidung gewichtigen Umstand offenzulegen.

 

„Das OLG Stuttgart hat eindrucksvoll die „kick-back-Rechtssprechung“ des BGH umgesetzt und auf einen Beratungsfehler erkannt, weil die beklagte VR-Bank die an sie geflossenen Rückvergütungen verschwiegen hatte“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

 

Nach dieser OLG Stuttgart Entscheidung ergingen weitere Urteile wegen Fehlberatung bei verschiedenen DG-Fonds.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat die einschlägigen Rechtssprechungsnachweise zusammengestellt, welche für interessierte Anleger abgerufen werden können.

 

Zudem prüft der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. im Rahmen einer kostenlosen Erstbewertung individuelle Möglichkeiten zur Geltendmachung bestehender Schadensersatzansprüche.

 

Die Rechtssprechungs-Übersicht in Sachen „DG-Anlage“ können Sie beziehen unter info@schutzverein.org - Stichwort: Rechtssprechung zu DG-Anlagen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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