JAMESTOWN Co-Invest 4 L.P. geht in die Verlängerung

Von den Gesellschaftern der geschlossenen Immobilienfondsgesellschaft mit der Bezeichnung „JAMESTOWN Co-Invest 4 L.P.“ wurde mit 89,67% der Stimmen einer Verlängerung der Fondslaufzeit bis zum 31.12.2008 zugestimmt. So schaffe die Fondslaufzeitverlängerung die Voraussetzung, die tatsächlichen Wertpotentiale insbesondere bei Grundstücks- und Projektentwicklungen besser realisieren zu können und hierdurch höhere Gesamtrückflüsse für die Anleger zu erzielen. So jedenfalls wird dies den Anlegern per Rundschreiben der JAMESTOWN US-Immobilien GmbH vom März 2012 mitgeteilt.

12.260 Anleger zeichneten per 31.12.2011 ein Fondsvolumen von US-Dollar 642.076.000,00. Investiert wurde in ein nach Nutzungsarten, Wertschöpfungsstrategien und Standorten diversifiziertes Portfolio von ursprünglich 29 Fondsobjekten, vorwiegend in New York, Washington D.C. und im Südosten der USA.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf vorliegenden Gesellschafterinformationen. Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Dieses Beteiligungsangebot richtete sich an Privatpersonen, die unternehmerisch denken, mittelfristig orientiert sind und eine hohe Renditeerwartung bei entsprechend hoher Risikobereitschaft hatten. Nach unseren Erfahrungen indes wurde diese Beteiligung nicht selten als zur Altersvorsorge geeignet zur Zeichnung empfohlen, mitunter dieser Fondsbeteiligung immanenten unternehmerischen Risiken entweder verharmlost bzw. gänzlich verschleiert wurden“.

Dies stellt eine Falschberatung dar, die einen Anspruch auf Rückabwicklung gegen die Anlagevermittler/Anlageberater begründet. Weiterhin liegt eine Falschberatung dann vor, wenn Banken bei der Vermittlung einer Fondsbeteiligung eine Provision durch das Emissionshaus erhalten und diese dem Anleger aber verschwiegen haben, sogenannte „kick-backs“.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Eine ungefragte Offenlegung von Provisionen trifft auch den „freien“, also nicht bankgebundenen Anlageberater, wenn in die Emissionskosten Weichkosten von über 15% einkalkuliert sind. Nach der Rechtssprechung des BGH sind Weichkosten in einer Größenordnung ab 15% ungefragt offen zu legen, da ansonsten jeder Anleger einer Fehlvorstellung über die Werthaltigkeit seiner Investition unterliegt“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Schadensersatzansprüche an.

Weitere Informationen hierzu unter info@schutzverein.org oder rufen Sie uns einfach an unter 0851/9884011.

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