Trend Capital Fonds - Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt betroffenen Anlegern eine fachkundige Rechtsberatung

Die diversen „Trend Capital Fonds“ (Trend Capital GmbH & Co. Dubai Business Bay I KG, Trend Capital GmbH & Co. Dubai Business Bay II KG, Trend Capital GmbH & Co. Dubai Business Bay III KG, Trend Capital GmbH & Co. Quatar Pearl KG und Trend Capital GmbH & Co. Indien 1 KG) beschäftigen Anleger wie Anlegeranwälten bereits seit längerer Zeit.

So wurde Anfang 2013 der Vorstand der Trend Capital AG, Herr Frank Simon inhaftiert, zwischenzeitlich auch zum Fonds „Trend Capital Dubai Business Bay III KG“ das Insolvenzverfahren eröffnet worden sein soll.

Dies berichtet Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. In Ihrer Stellungnahme heißt es:

„Die Inhaftierung des Herrn Frank Simon war unseres Erachtens nur die Spitze des Eisberges, aus zahlreichen Meldungen geschädigter Fondsanleger festzustellen bleibt, dass gerade eine Beteiligung an den Dubai Business Bay KG`s als „phänomenale Renditemöglichkeit“ verkauft worden war“.

So war die Bewerbung einer Dubai-Gesellschaft den Erfahrungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. immer dieselbe: Anleger hätten die Möglichkeit, bei kurzer Laufzeit das zu investierende Kapital mit immensen Gewinnerwartungen zurückzuerhalten, der dortige Gewinn sodann dem Anleger helfen sollte, seine liquiden Mittel aufzustocken, um hieraus weiteres Kapital für eigene Belange zu generieren. Mitunter wurden von den Anlageberatern / Anlagevermittlern Ausschüttungen von bis zu 19% p.a. aus dieser Beteiligung prognostiziert.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Tatsächlich waren zum Emissionszeitpunkt die Zielobjekte des Dubai Business Bay III noch nicht einmal erworben, zum Zeitpunkt der dortigen Prospekterstellung (4. Quartal 2007) diverse Investitionsmöglichkeiten erst sondiert wurden. Konkrete Angaben zu Zielobjekten oder zu eventuell notwendigen behördlichen Genehmigungen sowie zu nicht nur dinglichen Belastungen und zu rechtlichen und tatsächlichen Beschränkungen der Anlageobjekte konnten damals noch nicht gemacht werden. So sollte der Erwerb von Anlageobjekten erst beginnen, sobald mindestens ein Kapital von EUR 2,5 Mio. zuzüglich Agio gezeichnet und eingezahlt war“.

Entsprechende Informationen wurden den betroffenen Anlegern mündlich aber nicht zuteil, oftmals die Beratung auch direkt in der Zeichnung der beworbenen Fondsbeteiligung mündete.

Nach ständiger Rechtsprechung ist indes ein Anlageberater / Anlagevermittler zu einer umfassenden Risikoaufklärung verpflichtet gewesen, auch unter rechtzeitiger Vorlage des Emissionsprospekts.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt eine rechtskundige Beratung, und zwar ausschließlich durch Rechtsanwälte, die auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisiert sind.

Dort gilt es individuell, anhand des konkreten Sachverhalts mögliche Schadensersatzansprüche gegen die agierenden Anlageberater / Anlagevermittler zu prüfen, auch Ersatzansprüche gegen Prospektverantwortliche einer genauen rechtlichen Bewertung zu unterziehen sind.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche, auch zur Frage der weiteren Handlungsoptionen.

Weitere Informationen hierzu unter info@schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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