Trigon Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. Büro- und Geschäftshaus Magdeburg KG

Durch die Vertriebsgesellschaft WERTKONZEPT wurden zahlreiche Geschäftshäuser – vornehmlich in den neuen Bundesländern – als geschlossener Immobilienfonds aufgelegt. Die Beteiligung an der KG stellte sich rechtlich als Kommanditeinlage dar. Das aufzubringende Eigenkapital betrug 50% dieses Anteils. Damit bestand von vorneherein das Risiko einer Haftung über die Einlage hinaus, wobei oftmals auf dieses Risiko von den jeweiligen handelnden Anlageberatern überhaupt nicht hingewiesen wurde.


An einer Stelle im Prospekt heißt es, die kreditgebende Bank verlange die „höhere Einlage“. Damit verlangt sie quasi ein Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital von 1:1. Gleichzeitig erhielt sie eine Mietabtretung. Das könnte ein erster Hinweis darauf sein, dass die Bank von vorneherein einen Risikoaufschlag machte, der jedoch verschwiegen wurde, weil möglicherweise die Bank die Werthaltigkeit der Immobilie anders eingeschätzt hatte, als die Herausgeber bzw. Initiatoren des Projekts.


Unsere Vertrauensanwälte hatten bereits im Jahr 2004 ein außergerichtliches Sachverständigengutachten in Auftrag geben lassen, wonach die damaligen Wertverhältnisse einer Prüfung unterzogen wurden. Nach der sogenannten „Ertragswertberechnung“ sind als monatlich zu erzielende Nettokaltmiete im Sachverständigengutachten EURO 17,38/qm für die Ladenflächen und EURO 9,36/qm für die Büroflächen angegeben. Ausweislich des Prospekts wurden die Ladenflächen mit DM 60/qm und für die Büroflächen DM 39,50/qm monatlich kalkuliert, also das Doppelte als die tatsächlich zum damaligen Zeitpunkt nachhaltig erzielbare Miete.


Das streitgegenständige Fondsobjekt lebte indes von zu den zu erzielenden Mieten, mit der Folge, dass eine mögliche Beratung, die KG-Beteiligung könne als rentable, solide und wertbeständige Altersvorsorge verwandt werden, bereits zum Zeitpunkt der Emission wegen der tatsächlich zu erzielenden Nettokaltmiete falsch war, und zwar in einem Bereich der 100%igen Überteuerung.


Hinzu kommt, dass den wenigsten Anlegern die Gefahr der tatsächlichen Haftsumme bei Zeichnung mitgeteilt wurde, was die Falschberatung in diesem Bereich geradezu eklatant macht.


Demzufolge werfen die von der WERTKONZEPT aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds verschiedene Fragen auf die sich vor allem denjenigen Kommanditisten stellen, die ihre Fondsbeteiligung fremdfinanziert haben.


Wir bieten hinsichtlich dieser Fondsbeteiligung unsere Unterstützung an und führen auch gerne für interessierte Anleger eine Erstberatung durch.


Zur schnellen Bearbeitung hierzu benötigen wir folgende Unterlagen:


• Sämtliche Vertragsunterlagen
• Schriftverkehr mit dem Vermittler der Fondsbeteiligung
• Schilderung des Sachverhalts mit eigenen Worten


Diese Unterlagen können Sie entweder per Post oder per Mail zur weiteren Bearbeitung an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. senden.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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