Insolvenz der Asset Trust AG - Handlungsoptionen für geschädigte Anleger

Mit Insolvenz der Asset Trust AG hat sich für zahlreiche Anleger nicht nur die Wertlosigkeit ihres Kaufengagements herausgestellt.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. betreut derzeit zahlreiche geschädigte Anleger, welche um Handlungsmöglichkeiten zu ihrem wertlosen Kaufengagement nachfragen.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hierzu:

„Vertragszweck zwischen dem Anleger und der Asset Trust AG war die Veräußerung von Rechten aus Kapitalanlagen, also z.B. die Ansprüche des Verkäufers aus bestehenden Lebensversicherungsverträgen. Dieser Kaufpreis sollte in regelmäßigen, gleich hohen Raten zuzüglich einer vertraglich festgelegten Schlusszahlung zurückgeführt werden. Den Angaben geschädigter Anleger sollte es sich hierbei um eine 100% sichere Anlage handeln, die dem Anleger jedes Jahr einen bestimmten Betrag auszahlt, welcher sodann zur Besparung bzw. zur Verwendung anderweitiger Anschaffungen dienen sollte. Dies war in aller Regel Tenor der geführten Beratungsgespräche“.

Die Asset Trust AG ist insolvent. Das Insolvenzverfahren wird beim Amtsgericht Regensburg zum Az. 2 IN 169/13 geführt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Jochen Zaremba aus Regensburg bestellt.

Von ihrem als sicher angelegten Kapital haben die Anleger, welche sich im Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. rückgemeldet haben, bislang keinen Cent mehr gesehen.

Aller Wahrscheinlichkeit wird es auch zu keinerlei Zahlungen seitens der Asset Trust AG mehr kommen, insoweit zu befürchten steht, dass die von den Anlegern eingesammelten Gelder in Unternehmen der S & K Unternehmensgruppe geflossen sind.

Der Totalverlust der gezeichneten Einlage steht daher zu befürchten.
 
Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme weiter:

„Dem Vertragskonstrukt war ein qualifizierter Rangrücktritt immanent, worüber die Anleger in aller Regel mit keinem Wort informiert waren. In den Beratungsgesprächen war vordergründig von einer 100%igen Sicherheit bei akzeptabler Rendite die Rede, davon, dass Anleger erst nachrangig bedient werden, weshalb das Kaufengagement als spekulativ einzuordnen ist und sich insoweit als nicht schlüssig darstellt, weil für den Anleger in keinster Weise erkennbar war, für was er das Kapital überhaupt investiert“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. spricht an alle Anleger der Asset Trust AG die Empfehlung zum sofortigen Handeln aus, der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hierfür eine Interessengemeinschaft der Geschädigten gegründet hat.

Sie können sich insoweit unter dem Stichwort „S & K Gruppe – Asset Trust AG“ unter www.schutzverein.org registrieren lassen, wir den bereits betreuten Anlegern grundsätzlich empfohlen haben, mögliche Ersatzansprüche gegen die dort agierenden Anlageberater prüfen und fachkundig bewerten zu lassen.

So waren in aller Regel die Beratungsgespräche um dieses Engagement schon nicht anlegergerecht, um das tatsächlich spekulative Element dieser Beteiligung vielfach mit keinem Wort hingewiesen wurde. Betroffen sind die Grundsätze der pflichtwidrigen Anlagefalschberatung aus dem jeweils konkludent geschlossenen Anlageberatungsvertrag.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. ermöglicht betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie und individuelle Bewertung möglicher Ersatzansprüche.

Auch hierzu können Sie sich jederzeit unter info@schutzverein.org mit uns in Verbindung setzen.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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