Neueste Informationen zu UDI Energie FESTZINS 9-14

Unter der Überschrift „Hoffen auf den Wettergott?“ resümiert der Brancheninformationsdienst „Kapitalmarkt intern“ in seiner neuesten Ausgabe um offenkundig prospektwidrige Investitionen der emittierten Angebote unter der Bezeichnung „UDI Energie FESTZINS“.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. deren zweiter Vorstand, Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann, welche auch als Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht bundesweit betroffene Anleger im Bereich „Kapitalanlagerecht“ anwaltlich vertritt, erklärt:

„Bereits im Mai 2019 berichtete die Stiftung Warentest um ein „unverschämtes Angebot“, damals den Anlegern der Nachrangdarlehen Solar Sprint Festzins II und Solar Sprint Festzins III zwei Kaufangebote unterbreitet wurden, wobei die Aufkäuferin bei beiden Varianten das Geld nicht auf einmal, sondern in 3 bzw. 4 Tranchen an die Anleger auszahlen wollte. Mit Annahme des Kaufangebots sollten die Anleger auf alle weitere Ersatzansprüche verzichten, was bereits im Frühjahr 2019 zu Unmut bei den Anlegern geführt hatte“.

Mit sechs Angeboten emittierte UDI ab 2014 sodann unter der Bezeichnung „UDI Energie FESTZINS Nachrangdarlehen“ in einem Volumen von knapp 77 Mio. Euro, wobei nach Informationen der Zeitschrift „Kapitalmarkt intern“ die Darlehen über gruppeneigene Projektgesellschaften in diverse Biogas-Anlagen investiert worden sind. Da laut UDI-Chef Stefan Keller die Sommer 2017, 2018 und 2019 zu niederschlagsarm waren, wirkte sich dies auf das Betreiben der Biogas-Anlagen aus, was in 2019 zu einem Jahresfehlbetrag von 7,61 Mio. Euro geführt haben soll.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung ihrer Beteiligung an.

„In unserer Praxis fällt es leider immer wieder auf, dass gerade die spezifischen Risiken von Nachrangdarlehen in der mündlichen Beratung mit den Anlegern nicht bzw. nur verharmlosend erörtert werden. Ein Nachrangdarlehen hat indes nichts mit einer sicheren Anlage zu tun. Das Risiko des Totalverlusts ist systemimmanent erhöht, weshalb Anleger, die eine sichere Anlage suchen und denen ein angeblich kapitalerhaltendes Nachrangdarlehen zur Zeichnung angeboten wird, besonders vorsichtig sein sollten“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org.

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