PartnerFonds AG - die positive Gesamtrendite lässt auf sich warten

Am 31.07.2013 fand in München die Hauptversammlung der PartnerFonds AG statt.

Wie die Fachzeitschrift „Kapital-Markt Intern“ im Vorfeld hierzu bereits berichtet hatte, wurde den Anlegern im Geschäftsbericht 2012 unter der Überschrift „Integration der Wertschöpfung in die PartnerFonds AG“ offenbart, dass die CoFonds GmbH sowie wesentliche Teile der Wunderlich und Partner GmbH, die wiederum zur CoInvest Finanz Holding GmbH gehören, deren alleiniger Gesellschafter Dr. Marc Henning Diekmann ist, durch die PartnerFonds AG übernommen werden soll.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf die aktuelle Berichterstattung der „Kapital-Markt Intern“, welche zudem darauf hinweist, dass kumuliert nur ca. 5,74% des Festkapitals der ursprünglichen 5 PartnerFonds-KG´s als Dividenden an die Anleger ausgeschüttet wurden.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme hierzu:

„Kapital-Markt Intern“ sieht neben den zahlreichen Pleiten und Fehlinvestitionen für die geringen Dividenden hierfür die Kostenstruktur als entscheidend an, den beauftragten Dienstleistern, CoFonds GmbH sowie Wunderlich und Partner, eine Vergütung von über EUR 2.000.000,00 pro Jahr zusteht“.

Als Fazit lässt „Kapital-Markt Intern“ die Frage stellen, ob unter anderem angesichts eines Nettoverlustes von ca. EUR 23.000.000,00 die Anleger überhaupt ihre ursprünglichen Einlagen noch zurückerhalten werden.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hatte bereits auf eine Entscheidung des Landgerichts München I hingewiesen, dort die Fondsprospektangaben um die angebliche „Mündelsicherheit“ als Prospektfehler qualifiziert wurden.

Da die dort agierende Sparkasse nicht beweisen konnte, diesen Prospektfehler im Beratungsgespräch mit dem Anleger richtig gestellt zu haben, wurde der Klage auch vollumfänglich stattgegeben.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. lässt auch auf die 10-jährige Höchstfrist für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aus pflichtwidriger Anlagefalschberatung hinweisen, diese Verjährungsfrist grundsätzlich am Zeichnungstag beginnt und taggenau nach 10 Jahren abläuft.

Gerade Anleger, welche in 2004 um die ursprünglich als PartnerFonds „Kapital für den Mittelstand“ 4. KG investiert hatten, sollten anwaltlichen Rat suchen, wenn sie mit ihrem Engagement nicht zufrieden sind.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. ermöglicht betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung. Für weitere Rückfragen können Sie sich jederzeit an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter info@schutzverein.org wenden.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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