LG Frankfurt a.M. stellt Beratungsverschulden der Commerzbank bei der Vermittlung des VIP Medienfonds 3 fest!

Das LG Frankfurt a. M. hat die Commerzbank AG in seiner Entscheidung vom 17.04.2009 zu Schadensersatz verurteilt, weil die dort beklagte Commerzbank AG ihrer Verpflichtung zur Aufklärung des Anlegers über das Totalausfallrisiko des VIP 3 fehlerhaft nicht nachgekommen war. Zugleich sah es das LG Frankfurt a. M. als erwiesen an, dass der Anleger vom Kundenberater der Commerzbank nicht in ausreichender Weise darüber aufgeklärt wurde, dass die Vorabgenehmigung des Betriebsstättenfinanzamts München noch keine abschließende Entscheidung über die Gewährung von Steuervorteilen darstellte, obgleich diese Darlegung für den Anleger zeichnungsentscheidend war.

 

„Neben dem geltend gemachten Schadensersatz des Anlegers hat das LG Frankfurt a. M. die Commerzbank AG nicht nur zur Freistellung von allen steuerlichen und wirtschaftlichen Nachteilen aus dieser Beteiligung verurteilt, sondern dem Anleger auch den sog. „entgangenen Gewinn“ zugesprochen, konnte der dortige Anleger darlegen, dass er das eingesetzte Kapital andernfalls gewinnbringend mit einem Zinssatz von 4% p.a. angelegt hätte“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. zu dieser Entscheidung.

 

Die Commerzbank wurde bereits mit Entscheidung des LG München I vom 12.02.2008 zur vollständigen Rückzahlung der Beteiligung an einen Anleger der VIP Mediengruppe verurteilt, muss auch dort die Bank dem Anleger alle Kosten erstatten, die ihm durch die nachträgliche Aberkennung der Steuerabzugsfähigkeit entstanden sind, welche in der Folge des sog. Medienerlasses erfolgte.

 

Interessierte Anleger können sich vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. grundsätzlich beraten lassen. Wir zeigen Ihnen über unsere Vertrauensanwälte Möglichkeiten auf, wie Sie hier rechtlich vorgehen können, scheuen sich viele Anleger des VIP Medienfonds 3 und 4 immer noch Ansprüche gegen die beteiligten Banken geltend zu machen, obwohl gerade die Entscheidung des BGH vom 10.03.2008 (Az.: XI ZR 33/08) auch Anlegern des VIP 4 Medienfonds ein Vorgehen gegen die HypoVereinsbank AG ermöglicht.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hilft Ihnen durch fachkundige Betreuung des individuellen Einzelfalles.

 

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