LG München I gibt erneut Klage gegen die Commerzbank AG in Sachen VIP IV Medienfonds statt

Laut Presseveröffentlichungen drohen Anlegern einiger Medienfonds, die beispielsweise von LHI, der Hannover Leasing oder der KGAL aufgelegt wurden, massive Steuernachzahlungen, hatte die Finanzverwaltung in Bayern entschieden, dass anfängliche Steuervorteile für die in den Jahren 1998 bis 2005 aufgelegten Medienfonds mit Schuldübernahmestruktur rückwirkend weitgehendst aberkannt werden.

 

So denken auch die Anleger der MP Film Management UNL Productions GmbH & Co. KG (MP Filmfonds) der LHI Leasing GmbH mit Sorge an ihre Beteiligung, wenn die Finanzverwaltung den Anlegern die Steuervorteile aus ihren Beteiligungen tatsächlich aberkennen wird, und zwar auch rückwirkend.

 

Dann macht eine von den Rechtsanwälten CLLB veröffentlichte Entscheidung des Landgerichts München I gegen die Commerzbank AG im Zusammenhang mit einer Beteiligung an der Film- und Entertainment VIP Medienfonds IV GmbH & Co. KG Hoffnung. Das Landgericht München I verurteilte die Commerzbank AG zu Schadensersatz, hatte nach Pressemitteilung dort die Bank nicht auf die kick-back-Zahlungen, also auf die versteckten Provisionen, die der beratenden Bank zugeflossen sind, hingewiesen.

 

„Alle betroffenen Medienfondsanleger sollten sich überlegen, gegen die beratenden Banken vorzugehen und Schadensersatzansprüche mit dem Ziel der Rückabwicklung der Beteiligung geltend zu machen. Gerade in der jüngsten Vergangenheit hat sich die Rechtssprechung deutlich zugunsten der Anleger geändert, sodass die Chancen, Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Banken geltend zu machen, derzeit sehr gut stehen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. arbeitet mit Vertrauensanwälten aus ganz Deutschland zusammen, welche allesamt auf das Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisiert sind.

 

„Oftmals versuchen die Rechtsschutzversicherungen sich aus den gemeldeten Filmfonds-Schadensfällen mit dubiosen Vertragsausschlüssen um eine Kostenübernahme herauszureden. Sofern Anleger einen Rechtsschutzversicherungsvertrag mit Privatrechtsschutz zum Zeitpunkt des Kaufs der Fondsanteile abgeschlossen hatten und dieser nach wie vor besteht bzw. nicht vor drei Jahren aufgelöst wurde, ist die Rechtsschutzversicherung in der Regel verpflichtet, die Kosten des Verfahrens zu übernehmen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. weiter.

 

Alle betroffenen Anleger können weitere Informationen vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. erfragen. Wir unterstützen Sie gerne.

 

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

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