Medienfonds - Weitere Erfolge für Anleger!

Einen weiteren Erfolg konnte ein Anleger in Sachen „Apollo Media GmbH & Co. 5. Filmproduktion KG“ in seiner Schadensersatzklage gegen seine Anlageberatungsgesellschaft erzielen. Auch nach aktuellem Urteil des LG Frankfurt a. M. wurde einem Anleger des VIP 4 Medienfonds Schadensersatz von der Commerzbank AG zugesprochen.

 

Durch die BGH – Urteile um die Aufklärung einer Bank über alle Provisionszahlungen, die sie vom jeweiligen Anbieter erhalten hat, haben sich die Erfolgschancen für geschädigte Anleger im Kapitalanlagebereich erheblich verbessert. Gerade die Problematik um die in der Steuerkrise in den Fokus der Öffentlichkeit gerückten Medienfonds bergen konkrete Schadenspositionen für die betroffenen Anleger. So ließ die Hannover Leasing GmbH & Co. KG am 13.08.2009 ihren Investoren der Medienfonds Montranus, Montranus II und Montranus III mitteilen, dass sich die steuerlichen Anfangsverluste um ca. 52% verringern werden.

 

„Die Verunsicherung bei den Anlegern hat sich dramatisch verschärft, erhalten wir sehr viele Anfragen von Anlegern, die nicht wissen, wie sie auf die Presseveröffentlichungen um die Aberkennung anfänglicher Steuervorteile bei Medienfonds mit Schuldübernahmestruktur“ reagieren sollen, berichtet Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

 

Hinzu kommt, dass die Beratungen zu den Medienfonds meistens auch fehlerhaft erfolgten. Ihre Chance nutzen sollten diejenigen Anleger, welche ihren Medienfondsanteil auf Kaufempfehlung mit einhergehender Fremdfinanzierung durch eine Bank erworben haben.

 

„Ein Anleger kann bei fehlender Aufklärung über erhaltene Innenprovisionen durch die Fondsgesellschaft von den in den Vertrieb eingeschalteten Banken verlangen, so gestellt zu werden, als habe er die Anlage nicht getätigt“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter.

 

Wurden die Anleger über von der Fondsgesellschaft erhaltenen Rückvergütungen nicht aufgeklärt, lässt sich die fehlerhafte Anlageberatung regelmässig damit begründen. Daneben müssten sich die Banken oftmals vorwerfen lassen, das Anlagekonzept nicht in dem erforderlichen Maß auf Plausibilität überprüft zu haben.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. rät betroffenen Anlegern zu fundierten anwaltlichen Erstberatung von einem spezialisierten Rechtsanwalt.

 

Hierbei sollten die Anleger insbesondere das Jahresende hinsichtlich etwaiger Verjährungsfristen im Auge behalten.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. arbeitet mit Vertrauensanwälten aus ganz Deutschland zusammen.

 

Informieren Sie sich kostenfrei unter: info@schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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