OLG Stuttgart erklärt Verbraucherdarlehensvertrag mit der Opel Bank AG für unwirksam!

Das OLG Stuttgart hat in seiner Entscheidung zum Az.: 6 U 133/20 das erstinstanzliche Urteil des LG Ravensburg bestätigt und festgestellt, dass der Bank aus dem mit dem dortigen Kläger geschlossenen Darlehensvertrag kein Anspruch mehr auf den Vertragszins und die vertragsgemäße Tilgung zusteht.

Der 2. Vorstand vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht, Bettina Wittmann, erklärt:

„Streitgegenständig war ein Finanzierungsvertrag eines PKW-Kaufes mit der Opel Bank AG, der dortige Kläger diverse Vertragsklausel für unwirksam erachtet und letztendlich Recht bekommen hatte. Das LG Ravensburg hatte bereits der Klage stattgegeben. Nun hat das OLG Stuttgart diese Entscheidung im Ergebnis bestätigt, weil der dortige Darlehensvertrag nicht alle für die Ingangsetzung der Widerrufsfrist erforderlichen Pflichtangaben enthalten hatte. Rechtsfolge hiervon war die Feststellung um die Unwirksamkeit des geschlossenen PKW-Finanzierungsvertrages mit der Folge, dass der dortige Kläger keinerlei Zins- bzw. Tilgungsleistungen mehr erbringen muss, im Gegenzug kann die Opel Bank nur Wertersatz für den Wertverlust des mit dem Darlehensvertrages finanzierten PKW´s erstattet verlangen“.

Profitieren Sie von der Beratungsmöglichkeit des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. hinsichtlich Ihrer individuellen Möglichkeiten zum Darlehensvertragswiderruf.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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