Sechste World Media Productions GmbH & Co. Medien- und Musik KG - Anleger werden wieder zur Kasse gebeten

Mit einer erneuten Kapitalanforderung per Juli 2010 sehen sich derzeit Anleger der in Schieflage geratenden Sechsten World Media Productions GmbH & Co. Medien- und Musik KG („WMF V“) konfrontiert, werden sie von ihrer Fondsgesellschaft derzeit aufgefordert, weitere 1,29% des gezeichneten Haftkommanditanteils binnen gesetzter Frist zu bezahlen.

Nachdem die IN-Motion als Garantiegeberin in Insolvenz geriet und deren Insolvenzverwalterin die gegen die WMF V KG erhobenen Forderungen abgetreten hatte, sehen sich die Kommanditisten zudem der Gefahr ausgesetzt, direkt auf Einzahlung der Haftsumme in Anspruch genommen zu werden.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. berichtete schon mehrmals über das fragwürdige Anlagekonzept zum „WMF V“ bzw. auch zu dessen Nachfolgefonds, der „Second Global Motion Pictures Fonds GmbH & Co. KG“. Beworben wurden beide Beteiligungsformen damit, dass ein Anleger nur einen Teil der Beteiligungssumme zum Zeichnungsjahr einzahlen sollte, die restliche Haftsumme angeblich mit garantierten Rückflüssen aufgefüllt werde.

Um die Gefahr der bestehenden Nachschussverpflichtung wurden die wenigsten Kommanditisten in Kenntnis gesetzt, ergibt sich eine solche auch nicht aus den Prospektmaterialien zur WMF V bzw. zur Second Global Motion Pictures Fonds KG.

„Betroffene Kommanditisten sollten die Option um die anwaltliche Vertretung im Haftungsprozess durch die von der WMF V empfohlenen Rechtsanwälten anderweitig genau prüfen lassen, stehen in den meisten der von den Vertrauensanwälten des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. betroffenen Schadensprozesse auch Haftungsansprüche gegen die Prospetkverantwortlichen im Raum“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter, welche interessierte Anleger zudem auf den unter www.schutzverein.org abrufbaren Fragebogen für geschädigte Medienfondsanleger verweist.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. ermöglicht jedem Anleger eine grundsätzliche kostenfreie Erstbewertung möglicher Schadensersatzansprüche gegen die eine Medienfondsbeteiligung vermittelnden Anlageberater bzw. der weiters Verantwortlichen.

Weitere Informationen zudem unter www.schutzverein.org oder per Mail an info@schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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