AKTONA Capital Select GmbH & Co. KG - Fondsgründer müssen zahlen

Das Landgericht München I hat die Prospektverantwortlichen der einzelnen FONDAX / AKTONA-Fondsgesellschaften bereits mehrfach in vollem Umfang zur Zahlung von Schadensersatz an Anleger verurteilt.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf aktuelle Berichterstattungen.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Eine Beteiligung an der AKTONA / FONDAX KG beinhaltet für die Anleger ein Totalverlustrisiko. Das heißt, die Anleger können ihre bislang eingezahlten Einlagen vollständig verlieren. Hinzu kommt je nach Beteiligungsmodell das Risiko, dass die Anleger in Höhe der erhaltenen Entnahmen / Ausschüttungen erneut Zahlungen erbringen müssen. Außerdem sind sogenannte „Ratenanleger“, also Investoren, welche sich verpflichtet haben, monatlich nur einen Teil ihrer Haftsumme zur Einzahlung zu bringen, im Insolvenzfall verpflichtet, das zur Haftung angemeldete Kapital vollständig zu erbringen“.

Aktuell hat die FONDAX / AKTONA – Unternehmensgruppe mit Schreiben vom 10.07.2014 ihre Anleger zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung eingeladen. Hier soll unter anderem die Auflösung der Gesellschaften beschlossen werden. Hintergrund ist nach Angaben der Geschäftsführung der FONDAX / AKTONA-Fonds, dass die Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) zum 22.07.2014 in Kraft getreten und die FONDAX / AKTONA – Gruppe nicht in der Lage ist, die Vorgaben des neuen Gesetzes zu erfüllen.

„Den Berichten besorgter Anleger nach wurden die einzelnen Fondsgesellschaften von den agierenden Kundenberatern / Anlagevermittlern als risikolose Geldanlage zur sicheren Altersvorsorge empfohlen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter, welche angesichts der vollkommen unklaren Informationslage derzeit keinem Anleger empfehlen kann, ohne vorherige anwaltliche Beratung sich auf die Empfehlungen der Fondsgesellschaften zu verlassen, noch dazu angesichts der unklaren Modalitäten zur Fondsauflösung.

Vielmehr empfiehlt der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. eine umfassende anwaltliche Prüfung möglicher Schadenersatzansprüche gegen die agierenden Vertriebsbeauftragten / Gründungsgesellschafter.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. verweist in diesem Zusammenhang auf die höchstrichterliche Rechtsprechung des BGH zur Haftung der Gründungsgesellschafter / Prospektverantwortlichen bei pflichtwidriger Anlagefalschberatung des agierenden Untervertriebsbeauftragten. Daneben besteht der Verdacht, dass Anleger mit falschen Versprechungen in diversen Werbeflyern geködert wurden, ohnehin ein Anleger nur ordnungsgemäß anhand eines rechtzeitig überlassenen Fondsprospekts um die tatsächlichen Risiken dieser Beteiligung aufzuklären ist.

Auch hierfür können die Gründungsgesellschafter haftungsrechtlich in Anspruch genommen werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter dem Stichwort „FONDAX/AKTONA“. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Erstbewertung möglicher Schadensersatzansprüche.

Zurück

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
Ihr Vorteile einer Mitgliedschaft