Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

Amtsgericht Berlin-Charlottenburg leitet Amtslöschungsverfahren gegen die Sunrise Energy GmbH ein

Nachdem die Sunrise Energy GmbH mit ihrem Geschäftsführer Andreas Brandl in der „Kronenstr. 72 in Berlin“ nicht mehr erreichbar war, auch Zustellungen an die sodann angegebene Geschäftsadresse in Düsseldorf nicht zielführend waren, wurde nunmehr vom Amtsgericht Charlottenburg in Berlin das Amtslöschungsverfahren gemäß § 394 FamFG veröffentlicht.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., deren Vorstand, Frau Rechtsanwältin Bettina Wittmann, als Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht auch zahlreiche geschädigte Anleger bundesweit anwaltlich vertritt.

Rechtsanwältin Bettina Wittmann hierzu:

„Die schlimmsten Befürchtungen betroffener Anleger haben sich mithin bestätigt: Gemäß § 394 FamFG kann eine GmbH, die kein Vermögen besitzt, von Amts wegen oder auf Antrag der Finanzbehörde oder der berufsständiges Organe gelöscht werden. Sie ist von Amts wegen zu löschen, wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft durchgeführt worden ist und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Gesellschaft noch Vermögen besitzt. Das Amtsgericht Charlottenburg hat per Bekanntmachung vom 12.01.2018 über das Vermögen der Sunrise Energy GmbH das Amtslöschungsverfahren eingeleitet“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat betroffenen Anlegern von jeher die fachkundige Prüfung möglicher Schadensersatzansprüche gegen die agierenden Anlageberater / Anlageberatungsgesellschaften empfohlen. Nicht selten wurden die tatsächlich spekulativen Nachrangdarlehen / partiarische Darlehen als angeblich sicheres Engagement von den einzelnen Beratern „verkauft“, gegebenenfalls auch durch gänzlich falsche Erklärungen.

Rechtsfolge einer pflichtwidrigen Anlageberatung ist die Rückzahlung der eingesetzten Kapitalbeträge zzgl. Zinsen, Zug-um-Zug gegen Rückgabe der Rechte aus den geschlossenen Nachrangdarlehensverträgen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Schadensersatzansprüche gegen die agierenden Anlageberater an.

Weitere Informationen hierzu unter info@schutzverein.org.

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