Anleger für Fundus Fonds 31 sollen auf Ausschüttungen verzichten!

Einen weiteren Misserfolg verzeichnet der Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld, welcher seine Anleger aktuell um die fehlenden Ausschüttungen aus dem Immobilienfonds um das Luxushotel am Brandenburger Tor „Adlon“ informierte.

 

4% jährliche Ausschüttungen war eines der Versprechen, mit dem Jagdfeld Ende der 90er Jahre für seinen Fundus Fonds Nr. 31 warb. Es hörte sich auch vielversprechend an:

 

Mit den EURO 223 Mio., die Herr Jagdfeld bei privaten Anlegern einsammelte, sollte jener Prachtbau wiedererstehen, den einst Kaiser Wilhelm II für seine Residenzstadt gewünscht hatte und der zum Ende des zweiten Weltkriegs bei einem Brand völlig zerstört wurde. Der Traum ist geplatzt:

 

Ausschüttungen werden bereits zwei Jahre nach der Hoteleröffnung im Jahr 1997 nur noch halb so hoch wie versprochen geleistet und sie werden in absehbarer Zeit wohl auch nicht steigen.

 

„Viele Anleger machen dem geschäftsführenden Fondsinitiator Anno von Jagdfeld zum Vorwurf, Aufträge stets an Unternehmen verteilt zu haben, an denen er selbst beteiligt ist“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen Bericht der süddeutsche.de. Dies war allerdings nur der Anfang vom Ende.

Leider werden viele Anleger erst dann hellhörig, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sprich, wenn sie nicht nur über die fehlenden Ausschüttungen in Kenntnis gesetzt werden, sondern über die klamme Situation der Fondsgesellschaft selbst. Dann allerdings könnte es schon zu spät sein. Die Anfragen von Anlegern, die extrem verunsichert sind, mehren sich. Wir raten demgemäß jedem Anleger an, jetzt zu handeln, um immer größer werdende Schäden zu vermeiden“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. weiter.

 

Die Beratungen zu den geschlossenen Immobilienfonds erfolgten meist fehlerhaft. Oftmals wurden die Anleger entgegen ihren Anlagezielen und ihrer Risikobereitschaft beraten. Folge dieser Pflichtverletzung sind Schadensersatzansprüche.

 

„In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Urteile, in denen der BGH die Chance auf Rückabwicklung eines fremdfinanzierten Fondskaufes eröffnet hatte. Die aktuelle Rechtssprechung bietet eine einmalige Chance für Anleger, ihre Schadensersatzansprüche – sprich Erstattung ihrer Verluste – geltend zu machen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. weiter.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e. V. bietet geschädigten Anlegern eine kostenfreie Erstbewertung zur Prüfung möglicher Erstattungsansprüche.

 

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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