Anleger wollen ihr Geld zurück - Verjährungsfristen beachten!

Bei vermeintlich als sicher verkauften Lehman-Zertifikaten sollten betroffene Anleger wegen Falschberatung die die Zertifikate vermittelnden Banken und Sparkassen zur Rechenschaft ziehen und um Schadensersatz kämpfen.

Zwar kündigte der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Herr Heinrich Haasis, auch kulantere Regelungen für diejenigen an, deren Depot im Übermaße mit Lehman-Zertifikaten bespickt seien an, geht allerdings davon aus, dass Investoren mit Depots über EURO 100.000,00 genau wussten, welche Risiken sie eingegangen seien, so Haasis.


„Bei Umwandlung deutscher Spar- und Festgeldforderungen in Inhaber-Schuldverschreibungen von Lehman-Brothers können von einem durchschnittlichen Anleger unmöglich Detailkenntnisse verlangt werden, selbst wenn er Depots über EURO 100.000,00 hält“, so Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins der Bankkunden e.V.


Grundsätzlich muss eine Bank offen legen, wenn sie an der Vermittlung von Lehman-Zertifikaten besonders hohe Provisionen verdient hatte. Zudem sind seit der grundlegenden Entscheidung des BGH zum Az.: XI ZR 12/93 Banken dazu verpflichtet, den Kunden nach individuellem Anlageziel und persönlicher Risikobereitschaft zu beraten.


„Je komplexer das Wertpapier, desto intensiver muss eine Beratung sein. Dennoch muss sich der Anleger vom Gericht vermutlich auch danach beurteilen lassen, inwieweit er Erfahrungen mit Wertpapier-Erwerben in der Vergangenheit hatte“, wie auch der Vorstand des Schutzvereins der Bankkunden e.V., Prof. Dr. Volker Thieler meint.


Demgemäß lohnt eine entsprechende Prüfung in jedem Fall. „Nach der Einschätzung unserer Vertrauensanwälte kommt im Bereich dieser intransparenten und spekulativen Papiere noch einiges auf die Banken zu“, so Bettina Wittmann weiter. Eine umfassende Beratung durch einen auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt lohnt – auch unter Beachtung der teilweisen kurzen Verjährungsfristen – in jedem Fall.

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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