Bank pleite, Geld weg? - Tausende kämpfen um ihr Geld!

Nichts als ihr Geld zurück wollen tausende Anleger in Deutschland, die mit Zertifikaten der zusammengebrochenen US-Bank Lehman-Brothers hohe Summen verloren haben.

„Aus der Masse der Meldungen können wir erkennen, wie verzweifelt die einzelnen Anleger geschädigter Lehman-Zertifikate sind. Viele Anleger sind mit der derzeitigen Situation schlichtweg überfordert und fühlen sich von ihren Banken im Stich gelassen“, so Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins der Bankkunden e.V. in Passau.


Dass die Bank, die den Anlegern die wertlosen Lehman-Brohters-Zertifkate oftmals als völlig risikolos verkauft hat, nunmehr von ihren Kunden nichts mehr wissen will, verwundert nicht.


„Unsere Vertrauensanwälte haben bei außergerichtlichen Regulierungsversuchen mit den einzelnen Stellen der Banken und Sparkassen bislang eher schlechte Erfahrungen gemacht“, so Bettina Wittmann weiter. Viele Anleger können sich oftmals des Eindrucks nicht erwehren, sie seien ihren Hausbanken nunmehr „lästig“, weil sie sich es nicht gefallen lassen, hier schlecht beraten worden zu sein und nunmehr das verlorene Geld zurückhaben wollen.


Die destruktive Haltung einzelner Banken und Sparkassen verwundert nicht, sind sie doch Anlaufstelle Nummer 1 für Schadensersatzforderungen der zu tausend vermittelten Zertifikaten bundesweit.


Zudem beträgt die Frist, mögliche Schadensersatzansprüche geltend zu machen, kenntnisunabhängig nur drei Jahre, sodass Anleger auch aus diesem Grunde nicht zögern sollten, sich für ihr Recht einzusetzen, vor allem wenn hochspekulative Zertifikate als 100% risikolos, oftmals noch mit „Garantie“ verkauft wurden.


„Unsere Vertrauensanwälte schauen sich die Fälle unserer Mitglieder sehr genau an, oftmals lohnt es sich gleich zu klagen, wenn die bislang vom Anleger selbst mit seiner Bank geführte Korrespondenz auf taube Ohren stieß“ meint Bettina Wittmann weiter.


Als Informationsportal prüft der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. derzeit auch die Möglichkeit einer Sammelklage wegen Prospekthaftung, nachdem in einem Lehman-Prospekt wesentliche Falschinformationen enthalten waren und dieser Prospekt diversen Anlegern vor ihrer Kaufentscheidung vorgelegt wurde, in englisch.


„Grundsätzlich ist eine Bank sowohl zu anlagegerechter als auch anlagegerechter Beratung verpflichtet. Je unerfahrener ein Anleger erscheint, umso höher sind die Beratungsverpflichtungen der zuständigen Bankberater“, so Bettina Wittmann unter Berufung auf die mit dem Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. kooperierenden Vertrauensanwälte. „Nicht nur dass die einzelnen Anleger über die Höhe der Verkaufsprovision durch ihren Bankberater nicht informiert wurden; einzelnen Anlegern wurde ein Zertifikat als 100% risikolos verkauft – oftmals sogar unter Verwendung des Wortes „Garantie“, nur um die Zertifikate irgendwie an den Mann zu bringen“, so Bettina Wittmann weiter.


Gerade bei umfassenden mündlichen Beratungen lohnt es sich auf kompetente Hilfe bei der Frage nach der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen zurückzugreifen.

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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