Dubai - 1000-Hotelfonds: Anleger schöpfen Hoffnung nach Desaster

Mit einem Pfändungsbeschluss über EURO 63.000,00 konnten sich Anleger als die ersten „Dubai-1000-Opfer“ Ansprüche sichern.

 

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf einen Bericht des Oberbayerischen Volksblatts vom 22.03.2010.

 

Weil in Dubai außer einer Baugrube mit Bodenplatte nichts zu sehen war, wurde die Staatsanwaltschaft in Dortmund stutzig und ermittelt gegen den Initiator des „Dubai-1000-Projekts“, welcher zwischenzeitlich untergetaucht ist.

 

Beim Dubai-1000-Projekt handelt es sich um einen geschlossenen Immobilienfonds, an dem sich ab dem Jahr 2005 Anleger mit Summen ab EURO 10.000,00 aufwärts und einer Laufzeit von zehn Jahren als Gesellschafter beteiligen konnten. Versprochen wurde ihnen per Hochglanzprospekt eine Ausschüttung zwischen 9 und 12%. Über den Fonds sollte ein Luxushotel am persischen Golf gebaut und 2007 eröffnet werden.

 

„Aus dem über EURO 100 Mio. teuren Prachtbau mit 1000 Zimmern, 50 exklusiven „Owners Suiten“ und so mancher Gratis-Übernachtung ist für die Anleger bis heute nichts geworden. Vielmehr fürchten über 1000 Anleger, die der Fondsinitiator für das Projekt gewinnen konnte, um ihr Geld. Ihr Kapital bekamen sie bislang nicht zurück – von einer Rendite ganz zu schweigen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

 

Mit dem Pfändungsbeschluss konnten nunmehr erste Anleger zumindest einen Etappensieg erreichen.

 

Ein Großteil der deutschen Anlegergelder dürfte indes verloren sein. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen den Fondsinitiator, welcher zwischenzeitlich per Haftbefehl gesucht wird, unter anderem wegen des Verdachts der Untreue.

 

Zur Sicherung ihrer zivilrechtlichen Ansprüche sollten sich geschädigte Anleger an einen auf das Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierten Rechtsanwalt wenden. Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. arbeitet mit Vertrauensanwälten in ganz Deutschland zusammen, welche allesamt auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisiert sind.

 

Weitere Informationen erhalten Sie vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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