Empfahl HypoVereinsbank AG konservativen Anlegern spekulative Zinsgeschäfte?

Erneut gibt es schwere Vorwürfe von Anlegern gegen eine Großbank, diesmal die HypoVereinsbank AG. Nachdem in letzter Zeit viele Banken wegen falscher Anlageberatung von Zertifikaten in die Schlagzeilen geraten waren, rückt nun auch die Beratungspraxis der HypoVereinsbank bei Empfehlung spekulativer Zinsanlagen mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit.

 

Mehrere Anleger haben sich an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. gewandt, welche einer Großbank, nämlich der HypoVereinsbank AG eine Fehlberatung im Zusammenhang mit spekulativen Zinsgeschäften vorwerfen. Übereinstimmend berichten diese Anleger, sie seien von der HypoVereinsbank AG falsch über die Konsequenzen aus den ihnen empfohlenen Zinsgeschäften aufgeklärt worden, wurde nach deren Mitteilung das Anlageziel dieser Anleger um eine Investition in eine sichere Kapitalanlage, was sie den Beratern auch deutlich gemacht hätten, völlig missachtet. Trotz dieser Vorgabe, so der Vorwurf der Anleger, wurde diesen im Rahmen der Beratung von den Mitarbeitern der HypoVereinsbank AG hochriskante Zinsgeschäfte angedient und empfohlen. Den sich teilweise schon in Rente befindenden Anlegern wurde nach deren Mitteilung erläutert, dass sich diese Zinsgeschäfte neben ihrer Sicherheit auch noch durch den Umstand auszeichnen, dass die Anleger mit extrem hohen Renditeerwartungen rechnen könnten.

 

Die Beratung der Mitarbeiter der HypoVereinsbank AG kann in den bislang bekannten Fällen nach Einschätzung des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. nur als pflichtwidrig bezeichnet werden. „Das Kriterium der sicheren Anlage ist bei spekulativen Zinsgeschäften wohl nicht erfüllt. Ohne Aufklärung über immanente Verlustrisiken kann eine anleger- bzw. objektgerechte Beratung nicht stattfinden, sind Bankkunden grundsätzlich in aller Deutlichkeit mögliche Verluste aus den ihnen angedienten Geldanlagen umfassend vor Kauf zu erläutern“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welche geschädigten Anlegern rät, ihren Sachverhalt mit einem auf das Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierten Rechtsanwalt zu erörtern, um adäquate Maßnahmen ergreifen zu können.

 

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. arbeitet mit Vertrauensanwälten in ganz Deutschland zusammen, welche allesamt auf das Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisiert sind und welche in individuellen Einzelfall adäquate Handlungsmaßnahmen erörtern.

 

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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