IVG Euroselect 14 - Was bleibt vom investierten Kapital übrig?

Schlechte Nachrichten überbringt der PFM Private Management GmbH den Anlegern der als „The Gherkin“ bekannten IVG Euroselect 14 KG.

Hiernach fordern die finanzierenden Banken die Rückzahlung der Darlehen und zeigen sich auch bei weiteren Verhandlungen wenig kompromissbereit.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf die aktuelle Mitteilung der Zeitschrift „Kapitalmarkt intern“.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Nach Mitteilung des jetzigen Fondsmanagers, der die Verwaltung von der zwischenzeitlich in der Insolvenz stehenden „IVG“ übernommen hat, werden die drastischen Konsequenzen des Wirkens der ehemaligen Verantwortlichen den Anlegern vor Augen geführt. Bei einer drohenden Zwangsversteigerung können diese auf einen anteiligen Rückfluss von nur 3,6% der Kommanditbeteiligung hoffen, beim vorgeschlagenen Verkauf auf 10%“.

Dabei sollte die Londoner Immobilie „The Gherkin“ das Non-Plus-Ultra der Immobilien darstellen. Nicht selten wurde gerade diese Beteiligung als herausragend von den agierenden Vertriebsbeauftragten zur Zeichnung beworben, könne – so die Erfahrungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. – mit dieser Immobilie schlussendlich nichts passieren. Um die grundsätzlich unternehmerischen Risiken des Anlegers bei Beteiligung an einer KG war in den meisten Beratungsgesprächen den Anlegern gegenüber, die sich zwischenzeitlich an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. gewandt hatten, dagegen keine Rede.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich eine kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche gegen die Prospektverantwortlichen, also auch gegen die agierenden Anlageberater / Anlagevermittler an.

Doch Vorsicht:

Schadensersatzansprüche aus einer pflichtwidrigen Anlagefalschberatung / Prospekthaftung im weiteren Sinne verjähren kenntnisabhängig binnen einer Frist von 3 Jahren, wobei die Verjährungsfrist gesondert für jeden Beratungsfehler zu laufen beginnt. Die absolute Höchstfrist für die Geltendmachung derartiger Ersatzansprüche beträgt 10 Jahre, und zwar taggenau berechnet vom Beitritt zur Fondsbeteiligung an.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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