KanAm Fonds 15, 16, 20 und 22 befinden sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten - Was können geschädigte Anleger tun?

Wie in den letzten Tagen in zahlreichen Medien berichtet wurde, befinden sich die KanAm Fonds 15, 16, 20 und 22 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Bezugnahme auf aktuelle Bekanntmachungen.

Betroffene Anleger, die um einen Totalverlust ihrer Beteiligung fürchten, sind demzufolge stark verunsichert.

„Anlageberater müssen die Anleger im Rahmen der Beratung über die wesentlichen Kriterien, wie beispielsweise ein Verlustrisiko, die eingeschränkte Handelbarkeit sowie über Innenprovisionen, die – zumindest bei Beratung durch ein Kreditinstitut – von der beratenden Bank darzustellen sind, aufklären. Die Kick-Back-Rechtsprechung des BGH kann hier von großem Vorteil sein, wenn die Beratung durch ein Kreditinstitut erfolgt ist und dem Anleger nicht dargelegt wurde, in welcher Größenordnung die Bank an dem vertriebenen Produkt verdient hatte“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

Anlegern der KanAm Grundinvest ist demzufolge anzuraten, sich an eine auf das Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei zu wenden, wenn diese Beteiligung als Altersvorsorgemöglichkeit zur Zeichnung angedient wurde, stehen mögliche Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung sodann im Raum.

Weitere Informationen unter www.schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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