Klageflut bei MPC-Capital?

Den Vorwurf irreführender Prospektangaben der Private Equity-Dachfonds „MPC Global Equity I“ und MPC Global Equity II“ müssen sich derzeit die Managers des Hamburger Fondsanbieters MPC Münchmeyer Petersen Capital gefallen lassen.

In beiden Prospekten ist festgehalten, dass die Manager ihre Gewinnbeteiligung erst dann erhalten, wenn die 4700 Anleger ihr eingesetztes Kapital zu 100% zurückerhalten haben. Bislang haben die Anleger in diesem Fonds aber nur 32% und 26% der Einlagen der zurückerhalten.

„Viele Anleger vertreten die Auffassung, die Formulierung im Prospekt um den „Vorabgewinn“ sei bewusst irreführend eingesetzt worden. Sie hätten in den Fonds nur investiert, weil die Werbung sie überzeugt hätte“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.. Tatsächlich sollen sich die Managers des Fondsanbieters Vorabgewinne in Höhe von EUR 27,0 Mio. auszahlen haben lassen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. informiert über die Möglichkeit der hier in Betracht kommenden Prospekthaftung gegen die Fondsinitiatoren. Da grundsätzlich durch die Vertrauensanwälte des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. auch geprüft wird, inwieweit hier eine sogenannte „Sammelklage“ angeboten werden kann, können sich interessierte Anleger in der Interessengemeinschaft „MPC“ registrieren lassen.

Sodann kann der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. dem einzelnen Anleger unverbindlich und kostenfrei die weiters beabsichtigten Schritte aufzeigen und den Anlegern hilfreich zur Seite stehen.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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