Liquidationsverfahren über das Vermögen der Safera AG - Verjährung droht!

Als sichere Altersvorsorgemöglichkeit wurde Anlegern eine Beteiligung an der in der Schweiz ansässigen „Safera AG“ angedient. Nachdem über das Vermögen dieser Aktiengesellschaft das Liquidationsverfahren eröffnet wurde, sind die meisten Anleger um die investierten Gelder mehr als verunsichert. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

„Leider setzten viele Anleger ihre Hoffnung nach wie vor in ihre Anlageberater, welchen sie schon anlässlich der Zeichnung dieser Aktiengesellschaft oftmals blindlings vertrauten. In dem bislang geschilderten Schadensangelegenheiten kommt es nicht selten vor, dass die agierenden Berater den Anlegern nach wie vor Hoffnung machen, sie würden ihr eingesetztes Kapital noch wiedersehen“, so Bettina Wittmann, Vorstand im Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

Diese „Hoffnung“ könnte sich als trügerisch darstellen, bedeutet grundsätzlich das eröffnete Liquidationsverfahren über das Vermögen der Safera AG einen möglichen Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Mögliche Schadensersatzansprüche gegen den agierenden Berater/Anlageberatungsgesellschaft werden auch nicht durch die Anmeldung der Forderung zum Liquidationsverfahren über das Vermögen der Safera AG gehemmt. „Viele Anlageberater beruhigen ihre Kunden um die Anmeldung ihrer Forderung zum Liquidationsverfahren, um von einer möglichen pflichtwidrigen Anlagefalschberatung abzulenken“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter, welche auch darauf hinweist, dass eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft aufgrund der immanenten Totalverlustrisiken niemals als sichere Altersvorsorgemöglichkeit hätte zur Zeichnung empfohlen werden dürfen.

Hat ein Anlageberater anlässlich der Zeichnungsempfehlung Prospektmaterialien verwandt, können zur Begründung von Schadensersatzansprüchen auch Prospekthaftungsansprüche im engeren Sinne betroffen sein. Dann gilt es allerdings die relevanten Verjährungsfristen zu beachten, unterliegt ein Schadensersatzanspruch aus pflichtwidriger Anlagefalschberatung bzw. aus den Grundsätzen der Prospekthaftung im engeren Sinne einer dreijährigen Verjährung ab Kenntnis bzw. ab Zeichnung.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat die „Interessengemeinschaft Safera AG“ gegründet, welcher sich betroffene Anleger anschließen können. Zur Registrierung wenden Sie sich bitte an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter info@schutzverein.org oder setzen Sie sich mit dem Verein telefonisch unter 0851-9884011 in Verbindung.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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