MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG i.L. - Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt anwaltliche Prüfung des Engagements

Wie betroffene Anleger berichten, hat die MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. i. L. / MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 2. KG i. L. begonnen, die ausstehenden Einlagen zwangsweise durchzusetzen.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Betroffen sind Anleger, die sich an der MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. (2.) KG i. L. mit einem Ratenvertrag beteiligt haben. Wenn diese Anleger ihren Dauerauftrag zur Einziehung der monatlichen Raten storniert haben, werden sie nunmehr vom agierenden Liquidator für das Vermögen der Fondsgesellschaften, Herrn Rechtsanwalt Robert Kramer, per gerichtlichen Mahnbescheid zur Einzahlung der rückständigen Einlagen angehalten. Viele Anleger haben gegen den beantragten Mahnbescheid zwischenzeitlich Widerspruch eingelegt“.

Im Zuge des sodann sich anschließenden Gerichtsverfahrens haben betroffene Anleger die Möglichkeit, mit Schadensersatzansprüchen gegen die Prospektverantwortlichen der Fondsgesellschaft die Aufrechnung zu erklären bzw. Drittwiderklage zu erheben.

Wie bereits mehrfach berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Regensburg Ermittlungen gegen die Gründungsgesellschafter der MLR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. 2. KG i. L. eingeleitet, weil das dortige Fondsprospekt inhaltlich nicht richtig ist.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat in diesem Zusammenhang bereits für mehrere Anleger zum zuständigen Landgericht Klagen einreichen lassen.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme weiter:

„Rechtlich zu prüfen sind insbesondere die Angaben der jeweils agierenden Anlageberater im Beratungsgespräch, oftmals diese Beteiligungsform als absolut sicheres Engagement zur Zeichnung angeboten worden war. Tatsächlich sind jeder Fonds-KG Kapitalverlustrisiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals systemimmanent. Ohne rechtzeitige Prospektüberlassung ist der jeweils agierende Anlageberater verpflichtet, seinen Anleger mündlich auf die Gefahr des Totalverlusts hinzuweisen. Nach den Erfahrungen des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. wurde diese Möglichkeit indes in den jeweils geführten Beratungsgesprächen mit keinem Wort erwähnt“.

Der Schutzverein sieht daher Möglichkeiten, Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Betroffen ist die Rückabwicklung der in Rede stehenden Kapitalanlage.

Weitere Informationen unter dem Stichwort „MLR“ unter info@schutzverein.org oder rufen Sie uns an unter Tel. 0851/9884011.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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