Stiftung Warentest setzt Angebote von ThomasLloyd auf ihre Warnliste

Unter der Überschrift „Riskante Anlagen mit rätselhaften Renditen“ qualifiziert die Stiftung Warentest mit Beitrag vom 17.09.2019 diverse Beteiligungen der ThomasLloyd-Gruppe als riskante Anlagen.

Dies berichtet der zweite Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V., Bettina Wittmann, aus Passau. Diese erklärt:

„Die Stiftung Warentest lässt die ThomasLloyd-Gruppe unter Investments mit hohen Risiken fassen, nach dortiger Meinung die geschlossenen Fonds CTI5D, CTI9D und CTIVarioD aufgelegt wurden, bevor das strenge Kapitalanlagegesetzbuch im Juli 2013 in Kraft trat. Zudem soll nach Meinung der Stiftung Warentest die beim Fonds CTI Vario D mögliche Ratenzahlung gänzlich ungeeignet sein, solche Beteiligungsangebote zu finanzieren“.

Anleger der ThomasLloyd-Gruppe wurden oftmals von den agierenden Anlageberatern u. a. um die lange Laufzeit nicht ordnungsgemäß informiert, mitunter auch feststellbar ist, dass die einzelnen Fondsbeteiligungen für die individuellen Ziele der Anleger nicht geeignet sind.

„Auch im Zuge unserer anwaltlichen Beratung erkennen wir gerade bei Prüfung der sog. „anlegergerechten Beratung“ eine Anlagefalschberatung, als dass die mitunter als unschlagbar von den Beratern angepriesenen Beteiligungen für den einzelnen Anleger aufgrund der langen Fondslaufzeit und auch aufgrund der systemimmanenten Risiken zur Investition nicht geeignet waren. Die nicht-anlegergerechte Beratung führt genauso wie eine nicht-anlagegerechte Beratung dazu, dass sich die Beratung insgesamt als falsch herausstellt, was zur Folge hat, dass den Anlegern Schadensersatzansprüche gegen ihren Anlageberater zustehen können“, so der zweite Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V., Bettina Wittmann, welche gleichzeitig als Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht bundesweit geschädigte Anleger anwaltlich betreut.

Diese weist zudem darauf hin, dass auch die mitunter als „absolut sicher“ angepriesenen Festzinsanleihen der ThomasLloyd-Gruppe falsch erklärt worden sind. So war teilweise um die Nachrangigkeit dieser Forderungen in den Beratungsgesprächen keine Rede.

Betroffenen Anlegern sei eine umfassende Prüfung möglicher Ansprüche angeraten, sobald Zweifel am gezeichneten Investment bestehen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. lässt geschädigten Anlegern eine kostenfreie Erstbewertung zuteil werden.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org.

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