Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

V+ Fonds GmbH & Co. KG - Empfehlung für geschädigte Anleger

Schlimmer geht’s nimmer – diesen Eindruck mussten betroffene Anleger haben, die die von der V+ Fonds GmbH & Co. Fonds 2 KG am 13.02.2017 veranstaltete Gesellschafterversammlung wahrgenommen hatten.

Bettina Wittmann, Vorstand des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Die von einigen Anlegern im Verlauf der Versammlung geforderte Liquidation des Fonds wurde abgelehnt. Nach den Darstellungen der Geschäftsführung würde eine Liquidation nur dazu führen, dass die Anleger keinerlei Rückzahlung Ihres Anlagekapitals mehr erhalten würden“.

An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob für die geschädigten Anleger überhaupt noch Geld zur Verfügung steht, welches irgendwann einmal zur Rückzahlung gelangt.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. berichtet seit Jahren um die Option für betroffene Fondsanleger, unter anderem wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zuge einer Regressklage nicht nur die Beteiligung „loszuwerden“, sondern auch die Möglichkeit zu erhalten, bei einem Ratenzahlungsvertrag keine weiteren Zahlungen mehr in die Fondsgesellschaft erbringen zu müssen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Beteiligung vorzeitig aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen und bei etwaigen Verlusten Schadensersatz gegen die Initiatoren und die weiteren Prospektverantwortlichen geltend zu machen.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme weiter:

„Nicht selten wurden die Anleger von den angeblichen Fachleuten dazu überredet, bestehende, tatsächlich kapitalgeschützte Geldanlagen zu kündigen, um das freiwerdende Kapital „sinnvoll“ in die V+ GmbH & Co Fonds KG zu investieren. Viele Anleger sind dieser Empfehlung auch gefolgt und sehen sich nunmehr mit einem drohenden Totalverlust des eingesetzten Kapitals konfrontiert.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. rät seit Jahren den betroffenen Anlegern an, mögliche Schadensersatzansprüche fachkundig prüfen zu lassen. Hierzu ermöglicht der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. eine kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche.

Betroffene Anleger sollten daher ihre Ansprüche geltend machen, bevor diese verjährt sind.

Bei Zeichnung in 2007 drohen Ersatzansprüche wegen der absoluten Verjährungsfrist von 10 Jahren, berechnet vom Zeitpunkt der Zeichnung an, zu verjähren.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org.

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