Wie steht es um den "SHB Fonds, Erlenpark"?

Große Sorgen bereitet den Anlegern ihre Fondsbeteiligung an der Fondsgesellschaft mit der Bezeichnung „SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG“. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

Der Vorstand, Bettina Wittmann hierzu:

„Der Objektgesellschaft droht die Insolvenz, wenn ein Darlehen von rund EUR 42 Mio. durch den Verkauf des Objekts „Erlenhofpark“ nicht gedeckt werden kann“.

Wie unsicher die Beteiligung ist, wurde mit der Einladung zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 11.09.2013 mehr als deutlich.

Demgegenüber waren die Anleger um das tatsächliche Risiko aus ihrer Beteiligung bei Zeichnung niemals in Kenntnis gesetzt, den Erfahrungen des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. zufolge, welcher zahlreiche Geschädigte betreut, viele Anleger durch gänzlich unvollständige und falsche Versprechungen zur Zeichnung dieser Fondsbeteiligung überredet wurden.

„Mitunter war es so, dass bestehende Lebensversicherungen auf Empfehlung der agierenden Beratungsgesellschaft aufgelöst werden mussten, um Kapital zur Investition in die SHB-Fonds aufbringen zu können, um mögliche Kapitaltotalverlustrisiken in aller Regel im geführten Beratungsgespräch nichts gesagt wurde“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., welche auch darauf hinweist, dass gerade Anlegern, die ihren gezeichneten Betrag in Raten einzahlen, dringendst angeraten ist, die Beteiligung fachkundig prüfen und bewerten zu lassen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weist darüber hinausgehend auf rechtliche Möglichkeiten hin, gegen die Prospektverantwortlichen haftungsrechtlich vorzugehen, wenn die agierende Beratungsgesellschaft bzw. der agierende Anlageberater nicht mehr auffindbar bzw. nicht mehr existent ist.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hierzu:

„Seit der Entscheidung des BGH vom 14.05.2012 um die Inanspruchnahme des Gründungsgesellschafters für die pflichtwidrige Anlagefalschberatung des Untervertriebsmitarbeiters besteht Klarheit um die Zurechenbarkeit gemäß § 278 BGB. In der dortigen Entscheidung hat der BGH seine Rechtsauffassung bekräftigt, wonach der Gründungsgesellschafter, welcher sich für den Vertrieb seiner Beteiligungen einer Vertriebsgesellschaft bedient, damit rechnen muss, dass von dieser weitere Untervertriebsmitarbeiter eingeschaltet werden. Die dort dem Anleger zuteil gewordene Anlagefalschberatung muss sich der Gründungsgesellschafter über § 278 BGB zurechnen lassen“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Handlungsoptionen an.

Für weitere Informationen schreiben Sie uns unter info@schutzverein.org oder kontaktieren Sie uns direkt unter Tel. 08 51 / 988 4011.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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