Zusammenbruch zwei weiterer Banken in der USA

In Houston traf es zum Wochenende eine weitere Regionalbank, die in den USA durch die Finanzkrise zusammengebrochen ist. Es handelt sich hier um die gut 5 Milliarden schwere Franklin Bank. Es hieß, dass die Kundengelder nach Übernahme durch andere Banken gesichert seien. Auch die zweitgrößte lettische Bank ist durch das Finanzchaos in eine schwere Liquiditätskrise gestürzt. Das Geldinstitut Parex ist zu 51% von der lettischen Regierung übernommen worden. Nach eigenen Angaben hatte die Parex Bank auch Niederlassungen in Berlin, Hamburg und München. Nach Auskunft des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands Deutscher Banken ist das lettische Finanzinstitut dort angeschlossen, wie der Vorstand des Schutzvereins der Bankkunden e.V., Frau Bettina Wittmann, unter Berufung auf aktuelle Presseberichte mitteilt.


„Wir empfehlen grundsätzlich allen Wertpapieranlegern bei ihrer Hausbank genau nachzufragen, was sich hinter dem gekauften Wertpapier verbirgt“, so Bettina Wittmann weiter. Aktuell kann der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. von einer Anlegerin berichten, welche „DZ Bank Kobold 74 Anleihen“ im Wert von über EUR 100.000,00 erwarb. Dort bieten ausweislich der von der DZ Bank zur Verfügung gestellten Produktinformation 5 amerikanische Banken die Chance auf 5% Verzinsung p.a.. „Dieses Produkt wurde der Anlegerin mit Wissen der handelnden Bankberaterin in 2007 verkauft, dass diese niemals mit amerikanische Banken irgendetwas etwas zu tun haben wollte. Hier droht Totalverlust. „Allein 19 amerikanische Banken sind in diesem Jahr zusammengebrochen. Laut aktueller Berichterstattung erwarten die Behörden weitere Zusammenbrüche unter den noch rund 8.400 US-Banken“, so Bettina Wittmann weiter.


„Dieses Beispiel macht die Unsicherheit der Anleger deutlich. Oftmals können Anleger die von ihnen gekauften Wertpapiere gar nicht zuordnen. Wir empfehlen demgemäss allen Wertpapierkäufern bei ihrer Hausbank genau nachzufragen, welches Produkt sie eigentlich erworben haben“, so die Sprecherin des Schutzvereins der Bankkunden e.V., Bettina Wittmann, weiter.

Nähere Informationen – auch zu den Möglichkeiten der Geltendmachung von Schadensersatz -  finden Sie unter Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.!

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