FHH Fonds Nr. 15 MT Oceania insolvent - Achtung, es droht Verjährung!

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat Interessengemeinschaften ins Leben gerufen, weil in vielen Schiffsfonds-Beteiligungen gegebenenfalls die Verjährung droht.

Betroffene Anleger stellen sich derzeit die Frage, welche Rechte und Ansprüche ihnen als Anleger eines notleidenden Schiffsfonds zustehen.

Der Markt für Schifftransporte befindet sich seit etlichen Monaten in einer Krise, da wegen der weltweiten stagnierenden Konjunktur die Frage nach Schiffstransporten verhalten ist. Gleichzeitig vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Transportschiffe, so dass ein Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut wurde. Heute konkurrieren zu viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die gezahlten Preise für Schiffstransporte (Charter) erlauben nicht jedem Schiff ein auskömmliches Einkommen. Für jene Schiffsfonds, deren Schiffe der Konkurrenz nicht gewachsen waren, bedeutete das oft schwere wirtschaftliche Schieflagen, was aktuell auch der Tanker des „St. Katharinen“, welcher dem Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 15 MT Oceania gehört, demonstriert.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Anlegern droht damit der Totalverlust ihrer Anlage, haben viele Anleger auch im Rahmen eines „Sanierungskonzept“ in den letzten Jahren ihre erhaltenen Ausschüttungen vollständig oder teilweise wieder zurückbezahlt. Davon zu trennen ist die Frage, was betroffene Anleger unternehmen können, um ihr Geld zu retten“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt die kompetente Prüfung möglicher Ersatzansprüche durch einen auf das Fachgebiet des Bank und Kapitalmarktrechts spezialisierten Rechtsanwalts.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Zu den häufig auftretenden Fehlern einer Anlageberatung zählt, dass Anlegern erklärt wurde, ein Schiffsfonds sei ein zur Altersvorsorge geeignetes Engagement. Doch gerade die im Raum stehende Insolvenz der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 15 MT Oceania zeigt, dass sich Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals realisieren können, über welche oftmals Anleger im Rahmen der geführten Beratungen nicht informiert wurden. Auch ist zu überprüfen, ob die Anlage- oder Bankberater Vermittlungsprovisionen „kick-backs“ erhalten haben, über die Anleger aufzuklären sind“.

Für den Fall, ein Anlageberater hat gegen die aus dem Beratungsvertrag resultierenden Pflichten verstoßen, bestehen für die Anleger einer Fondsbeteiligung gute Chancen, Schadensersatz zu fordern. So können Anleger ihr eingezahltes Kapital zurück erhalten und sie können zudem verlangen, von möglichen finanziellen Nachteilen freigestellt zu werden, welche möglicherweise durch die Insolvenzantragsstellung der Fondsgesellschaft noch auf sie zukommen könnten.

Aus diesem Grunde haben die Vertrauensanwälte des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. in den letzten Wochen zahlreiche Schadensersatzklagen gegen diverse Vermittler verschiedener Schiffsfondsbeteiligungen eingereicht. Doch Achtung, es droht Verjährung:

Aufgrund der absoluten 10-jährigen Verjährungsfrist, die tatgenau einsetzt, und nicht erst zum Jahresende endet, drohen die Ersatzansprüche der Anleger bei Zeichnung im Jahr 2002 taggenau zu verjähren.

Betroffene Anleger sollten daher im Bedarfsfall unbedingt umgehend prüfen lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen, um möglicherweise auch durch entsprechende Schritte die Verjährung zu hemmen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern  eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an.

Weitere Informationen hierzu unter www.schutzverein.org oder schreiben Sie uns unter dem Stichwort „Schiffsfonds“ an info@schutzverein.org.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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