HCI Hammonia I GmbH & Co. KG - Fondsgesellschaft informiert um Finanzierungskonzept

Wichtige Informationen“ flatterte den Anlegern der finanziell angeschlagenen Schiffsfondsgesellschaft mit der Bezeichnung „HCI Hammonia I UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG“ Mitte Dezember 2012 ins Haus.

Mit Schreiben vom 05.12.2012 informierte die Treuhänderin ihre Anleger nochmals um die aktuelle Situation des Zielfonds EUROPA I, einem der beiden Zielfonds des Dachfonds HCI Hammonia I. Trotz mehrheitlicher Zustimmung zum Finanzierungskonzept des EUROPA I konnte dieses aktuell nur eingeschränkt umgesetzt werden, reichen die zugesagten Gesellschafterbeiträge nicht aus, um einen Verkauf der Schiffe oder eine mögliche Insolvenz des EUROPA I zu vermeiden.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V., deren Vorstand, Frau Bettina Wittmann hierzu:

„Schon zum Jahresende 2012 wurden betroffenen Anlegern der HCI Hammonia I KG von den Vertrauensanwälten des Schutzvereins für Rechte der Bankkunden e.V. verjährungshemmende Maßnahmen angeraten, diese Fondsbeteiligung unseren Erfahrungen zufolge selten von den agierenden Banken als Vertriebsgesellschaften als zur Altersvorsorge geeignetes Produkt zur Zeichnung angeraten wurde“.

Im Zuge der Bewertung möglicher Ersatzansprüche zu der im Streit stehenden Fondsbeteiligung stellte sich auch heraus, dass diese Schiffsfondsbeteiligung zumeist auch älteren Anlegern als angeblich absolut risikoloses Engagement zur Zeichnung empfohlen wurde.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme weiter:

„Um mögliche Risiken aus einer Schiffsfondsbeteiligung war indes unserer Erfahrung nach ebenso wenig die Rede wie um mögliche Provisionszahlungen für die dort anlageberatenden Banken, den Angaben geschädigter Anleger zufolge gerade die im Streit stehende Fondsbeteiligung als rentables, lukratives, aber auch wegen des prognostizierten Gesamtmittelrückflusses als sicheres Produkt im Gespräch dargestellt wurde“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt betroffenen Anlegern eine umfassende Bewertung möglicher Ersatzansprüche gegen die agierende Anlageberatungsgesellschaft, die Informationen der Fondsgesellschaft um die mögliche Zahlungsunfähigkeit bei Scheitern des beschlossenen Finanzierungskonzepts auch verjährungsrechtlich von jedem Anleger zu beachten ist.

„Mit Kenntnis um mögliche finanzielle Schwierigkeiten der Fondsgesellschaft stehen jedem Anleger die Informationen zur Verfügung, die eine Klageerhebung als zumutbar erscheinen lassen. Zu diesem Zeitpunkt beginnt spätestens der Lauf der dreijährigen Verjährungsfrist, im Zuge einer fachkundigen Bewertung auch verjährungsrechtliche Maßnahmen zu besprechen sind“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche gegen die Verantwortlichen an.

Weitere Informationen hierzu unter info@schutzverein.org oder rufen Sie uns an unter Telefon 0851/9884011.

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