HCI Shipping Select 26 - Rechte und Ansprüche der Anleger

Schon im Mai 2011 wurden Anleger der Gesellschaft mit der Bezeichnung „HCI Shipping Select“, in welcher verschiedene Schiffsgesellschaften zusammengefasst sind, über die dortige Marktentwicklung der Tankerschiffe für 2009 und 2010 informiert. Dort sollten noch Maßnahmen beschlossen werden, welche „nachhaltige Lösungskonzepte für die betroffenen Schiffsgesellschaften und damit für Sie als Anleger sicherstellen“ sollten.

Wie nunmehr bekannt wurde, ist mittlerweile das Charterunternehmen der dem Fonds noch verbliebenen vier Schiffe insolvent. Betroffene Anleger fürchten nunmehr um das eingesetzte Kapital.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weist auf die Rechte der Anleger hin, welche im individuellen Einzelfall zu prüfen sind. So wurde eine Beteiligung an einem Schiffsfonds nicht selten von einer Bank zur Zeichnung empfohlen, Anleger von der beratenden Bank die Rückabwicklung der Beteiligung und damit den Ersatz des entstandenen Schadens verlangen können, wenn der agierende Kundenberater die der Bank für die Vermittlung der Schiffsfonds zustehenden Rückvergütungen bzw. Provisionen verschwiegen hat.

Bei Schiffsfonds lagen die Rückvergütungen nicht selten oberhalb von 15% des Anlegerkapitals, was nach ständiger Rechtsprechung des BGH auf Seiten der beratenden Banken wie auch der freien Anlageberater eine ungefragte Offenlegungspflicht auslöst.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an, im Rahmen dieser Bewertung auch zur Frage einer möglichen Verjährung der im Raum stehenden Schadensersatzansprüche Darlegungen erfolgen werden.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Die jetzige Information der Fondsgesellschaft ist nicht die erste Horrornachricht für die Anleger, diese letztendlich schon im Jahr 2010 darüber informiert wurden, dass die finanzierende Bank für die vier Plattformversorgungsschiffe eine Neuordnung der Finanzierung gefordert hatte. Konkreter wurden die Informationen der Fondsgesellschaft sodann im Jahr 2011, als die Anleger über das Risiko des sofortigen Verlusts von rund 55% des Investments informiert wurden“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter info@schutzverein.org Stichwort „Schiffsfonds“ oder informieren Sie sich weiters unter www.schutzverein.org.

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