HCI Treuhand informiert um das Scheitern der Verhandlungen mit der finanzierenden Bank in Sachen "MS HAMMONIA INTONATION Schiffahrts GmbH & Co. KG"

Um ein erforderliches Neukapital über insgesamt 3,38 Mio. EUR lässt derzeit die HCI Treuhand GmbH ihre Anleger an der Fondsgesellschaft mit der Bezeichnung „MS HAMMONIA INTONATION“ Schiffahrts GmbH & Co. KG informieren. Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. unter Berufung auf die aktuelle Anlegerinformationen.

Hiernach sollen sich diejenigen Anleger, die sich bislang im Rahmen des ersten Finanzierungskonzepts noch nicht zur Finanzierung bereit erklärt haben, per unverbindlicher Absichtserklärung verpflichten, einen finanziellen Beitrag zuzusteuern, die Anleger aktuell die Möglichkeit haben, vorerst eine unverbindliche anstelle einer verbindlichen Erklärung abzugeben.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.:

„Sollte das erforderliche Neukapital zum Weiterbetrieb der MS HAMMONIA INTONATION nicht zur Verfügung gestellt werden, besteht nach Auffassung der Treuhänderin die Gefahr, dass die finanzierende Bank das Darlehen kurzfristig vollständig fällig stellt, was weiters zur voraussichtlichen Insolvenz der Fondsgesellschaft führen wird, weil ein möglicher Verkaufserlös des Fondsobjekts voraussichtlich nicht ausreichen wird, um den Darlehensstand zu tilgen“.

Den Erfahrungen des Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. zufolge waren allerdings gerade Schiffsfondsbeteiligungen von den Beratern als herausragende Investitionsmöglichkeit beworben worden, dort die Anleger auch standardisiert mit überdurchschnittlichen Ausschüttungen geworben wurden. Um die Gefahr, gemäß § 172 IV HGB aus Jahresfehlbeträgen geleistete Ausschüttungen im Insolvenzfall an einen Insolvenzverwalter zurückzahlen zu müssen, war in aller Regel im Beratungsgespräch mündlich keine Rede, oftmals auch das Beratungsgespräch direkt in der Unterzeichnung der Beitrittserklärung fußte, so dass ein Anleger überhaupt keine Möglichkeit hatte, dieses Risiko anhand des umfassenden Emissionsprospekts nachzulesen.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt angesichts der Kapitallücke zur HAMMONIA INTONATION eine umfassende Prüfung der Sach- und Rechtslage durch auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierte Rechtsanwälte.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an, und zwar auch verjährungsrechtlich. So verjähren Schadensersatzansprüche aus einer Falschberatung kenntnisunabhängig spätestens 10 Jahre nach Zeichnung, und zwar taggenau. Insoweit gilt es besonderes Augenmerk auf den jeweiligen Zeichnungszeitpunkt zu legen.

Weitere Informationen unter info@schutzverein.org oder rufen Sie uns an unter Tel.: 0851-9884011.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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