Hinweis auf Prospektfehler des MPC-Fonds 2. Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG

Bei Beteiligung am finanziell in wirtschaftlicher Schieflage geratenen MPC Reefer-Flottenfonds II haben Anleger gute Chancen, mögliche Schadensersatzansprüche gegen die diese Beteiligung vermittelnden Anlageberater/Anlageberatungsgesellschaften geltend zu machen.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

„Der Prospekt weist einige Mängel auf, welche gegebenenfalls im Rahmen der Grundsätze zur Prospekthaftung im weiteren Sinne Schadensersatzansprüche für betroffene Anleger ermöglichen“, so Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V..

Nach den Grundsätzen des BGH muss ein Emissionsprospekt vollständig und vor allem richtig sein, insbesondere einen Anlageinteressenten ordnungsgemäss über die Verwendung der Einnahmen informieren.

So weist der im Streit stehende Emissionsprospekt zum „MPC Reefer-Flottenfonds 2“ etwa das gezahlte Agio weder als Einnahme noch als Ausgabeposition aus, obwohl dieser Betrag der Gesellschaft zugeflossen ist und für die dortige Eigenkapitalvermittlung aufgewandt wurde.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Im Rahmen einer Anlageberatung ist der agierende Anlageberater auch verpflichtet, das Prospekt auf sogenannte innere Plausibilität zu prüfen. Wurde eine entsprechende Plausibilitätsprüfung nicht durchgeführt, so muss der Anlageberater seinen Kunden darauf hinweisen. Darüber hinausgehend wäre bei Vermittlung durch ein Kreditinstitut dieses verpflichtet, die weiters von der Fondsgesellschaft an die Bank für den Vertrieb des der Beteiligung gezahlten Provisionen offenzulegen, was allerdings in den seltensten Fällen der Fall war“.

Beim MPC 2. Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Kühlschiffe investiert hat. Anleger haben sich an dem Fonds mit rund EUR 120,0 Mio. beteiligt. Platziert wurde der Fonds im Jahr 2007. Da sich der Fonds zwischenzeitlich in wirtschaftlicher Schieflage befindet, auch keine Ausschüttungen mehr möglich sind, droht Anlegern angesichts der fehlenden Aussichten auf einen Anstieg der Chartermiete möglicherweise der Totalverlust der Einlage.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an.

Weitere Informationen hierzu unter info@schutzverein.org oder unter www.schutzverein.org.

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