HTB Zehnte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG lädt zur ordentlichen Gesellschafterversammlung ein

Mit Schreiben vom 14.11.2013 wurde den Anlegern der HTB Zehnte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & Co. KG der Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 überlassen. In ihrer Einladung hierzu bittet die Fondsgeschäftsführung ihre Anleger, Ausschüttungen des Vorabgewinns für 2008 in Höhe von 5%, des Vorabgewinns für 2009 in Höhe von 2,5% und des Vorabgewinns für 2010 in Höhe von 2,5% - jeweils bezogen auf das gezeichnete Nominalkapital – zu genehmigen.

Dies berichtet der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V.

Deren Vorstand, Frau Bettina Wittmann, in ihrer Stellungnahme hierzu:

„Gleichzeitig lässt die Treuhänderin der HTB Zehnten Hanseatischen Schiffsfonds GmbH & Co. KG ihre Anleger wissen, dass eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2010 nicht erfolgen kann. Zudem soll der Zeitpunkt der Beendigung der HTB Zehnte KG nicht absehbar sein“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. berichtet aus seiner aktuellen Beratungspraxis, dass diese Beteiligung – wie auch die Nachfolgegesellschaft, die HTB Elfte Hanseatische Schiffsfonds GmbH & CO. KG – gerade älteren Anlegern als angeblich zur Altersvorsorge geeignet zur Fondszeichnung angedient wurde, den dortigen Angaben der agierenden Vertriebsmitarbeiter zufolge diese Fondsbeteiligung „optimal“ zur Besparung einer weiteren Altersvorsorge geeignet sei.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. in ihrer Stellungnahme weiter:

„Um die grundsätzlich einer Fonds-KG immanenten Kapitalverlustrisiken bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals war in den jeweils geführten Beratungsgesprächen in der Regel keine Rede“.

So waren die meisten Anleger, welche sich zwecks Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche an den Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. gewandt haben, um die Gefahr der Rückzahlung geleisteter Ausschüttungen aus Jahresfehlbeträgen der Fonds-KG vor Zeichnung nicht in Kenntnis gesetzt, gegebenenfalls auch die zu genehmigenden Ausschüttungen an die Anleger als „Vorabgewinne“ aus Jahresfehlbeträgen im Insolvenzfall an einen Insolvenzverwalter zurückzuzahlen sind.

Die sog. „Kommanditistenhaftung“, also die Gefahr für den Anleger, die aus Jahresfehlbeträgen der Fondsgesellschaft geleisteten Zahlungen im Bedarfsfall an einen Insolvenzverwalter zurückzahlen zu müssen, ist jedoch ein einer Fonds-KG grundsätzlich systemimmanentes Risiko, über welches zumeist mündlich jedenfalls kein Hinweis erteilt wird.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. empfiehlt daher eine sorgfältige Auseinandersetzung mit dem zur Vorlage gebrachten Bericht der Fondsgesellschaft, grundsätzlich auch Anleger prüfen sollten, ob die ihnen zuteil gewordene Anlageberatung ordnungsgemäß war.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. bietet eine kostenfreie und unverbindliche Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche gegen die Verantwortlichen, wobei bislang in der Beratungspraxis des Schutzvereins aufgefallen war, dass diese Beteiligung – ebenso wie die Nachfolgebeteiligung zur HTB Elfte Schiff KG – vom Vertrieb einer Beratungsgesellschaft den Anlegern zur Zeichnung angedient worden war.

Für weitere Rückfragen schreiben Sie einfach unter info@schutzverein.org oder rufen Sie uns an unter Tel. 08 51 / 988 4011.

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