Lloyd Fonds "MS Emilia Schulte" insolvent - Rechte und Ansprüche der Anleger

Die Fondsgesellschaft des Lloyd Fonds „MS Emilia Schulte“ ist insolvent. Damit stellt sich für betroffene Anleger die Frage, welche Rechte ihnen aus dieser – oftmals als Altersvorsorge empfohlenen – Beteiligung zusteht.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hierzu:

„Grundsätzlich ist betroffenen Anlegern die rechtliche Überprüfung der Investition in die Schiffsfondsbeteiligung durch auf das Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts spezialisierte Anwälte anzuraten. So kann grundsätzlich überprüft werden, ob bei der Anlageberatung Fehler passiert sind und ob deshalb Schadensersatzansprüche der Anleger im Raum stehen“.

Für den Fall, dass die agierenden Anlageberater gegen ihre Verpflichtung zur umfassenden Risikoaufklärung verstoßen haben, bestehen für Anleger gute Chancen Schadensersatz zu fordern. So können die Anleger ihr eingezahltes Kapital zurückerhalten und sie können die Freistellung aus bilanziellen Verlusten geleistete Ausschüttungen im Falle der Rückforderung durch den Insolvenzverwalter verlangen.

Oftmals wurden Schiffsfonds auch von Banken an Anleger vertrieben. In diesem Falle müssen die Banken nach der sogenannten kick-back-Rechtssprechung des BGH den Anleger ausdrücklich auf sogenannte „Rückvergütungen“ hinweisen, welche aus dem an die Fondsgesellschaft gezahlten Agio an die Banken hinter dem Rücken des Anlegers zurückgeflossen sind.

Betroffene Anleger sollten daher umgehend anwaltlich prüfen lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen.

Bettina Wittmann vom Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. weiter:

„Im Rahmen einer fachkundigen Bewertung der Sach- und Rechtslage ist auch auf die Frage der Verjährung möglicher Ersatzansprüche abzustellen, aufgrund der absoluten 10-jährigen Verjährungsfrist, die taggenau einsetzt, gegebenenfalls Schadensersatzansprüche der Anleger zu verjähren drohen, welche ihre Beteiligung in 2002 gezeichnet hatten“.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. ermöglicht betroffenen Anlegern eine grundsätzlich kostenfreie Erstbewertung möglicher Ersatzansprüche.

Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat im Zuge dessen bereits zahlreiche Klagen gegen die verantwortlichen Anlageberater einreichen lassen.

Weitere Informationen unter dem Stichwort „Schiffsfonds“ sind unter info@schutzverein.or  jederzeit zu erfragen.

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Der Schutzverein für Rechte der Bankkunden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, geschädigten Kapitalanlegern zur Seite zu stehen, um ihnen Wege aus der Schuldenfalle zu bieten und Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr eingesetztes Kapital zu retten. Hierbei dient der Verein insbesondere als Informationsportal für geschädigte Kapitalanleger, wobei wir uns als unabhängiges Sprachrohr der Anleger verstehen und deren Interessen vertreten.
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